Wissenschaftliche Zeitschrift für jüdische Theologie
- Journal
- Wissenschaftliche Zeitschrift für jüdische Theologie
- Volume
- 1839
- Issue
- Heft 3
- Article
- [Rezension]
- Date
- 1839-01-01
- Page
- Seite 373 (sequence 19)
- Language
- German
- Belongs to
- article
- OCR quality
- 95% known words query
- IRI
…/2929020-2929036-2929040-2931825--2490-2931916- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
OCR text
37S Hirfch'ö Versuche. ist blv» dke Ned« davon, baß „die Erde nnd ihre Wesen- Schaar" von den Menschen benüht werden könne; wie kommt hier mit einem Mal« „Sicherung der Welt" zum Vorscheine? Also eingeschmuggelt. Ferner, was heißt denn das, daß die Erde den Menschen übergeben wurde? kann dieser wirklich mit jener der Art schalten und walten, daß sie vor ihm gesichert werden müßte? kann er ihre Ordnung umkehren, oder bestraft sich nicht vielmehr eine jede falsche Anwendung der dem Menschen über die Natur verliehenen Kraft sehr bald an ihm selbst, so daß er bald wieder zu dem reckten Gebrauche zurückkehrt? Also die Besorgnis; hätte H. Gotte ersparen können, und wegen ihrer eine Einrichtung zu treffen, wäre nicht nöthig gewesen; denn Gott versteht es doch am Ende besser, als H. meint. Er hat den Menschen gar nicht mit der Kraft ausgerüstet, welche der Natur umher nachtheilig sein konnte. Jedoch wir folgen unserm Verf. weiter. Nach einigen Phrasen, welche die eben angeführte Frage umschreiben» folgt die Antwort: „Siehe! da krönte Gott sein Werk mit dem siebenten Tage der Schöpfung..., und seht ihn ein zu immer wiederkehrendem Heiligthum und zum Segen." Also der Sabbath ward für die ganze Menschheit eingestht. „Nachdem nun Bowel," fährt H. fort, „hoch, müthige Menschheit der Erziehung durch Nichtigkeits-Erfahrung hingegeben worden und die Schabbvßerziehung" (ich habe das Wort ..Sabbath" in einem Zwischensätze erwähnt, der Verf. noch nicht; jedoch „Sprache, Styl, Einkleidung sind nur Nebensachen, Zufälligkeiten, Rahmen, um deren Werth oder Unwerth-Kindes-eine Lanze brechen mögen" fNr. 2 S. V!!!.)) „verscherzt hatte, ward Schabböß dem Volke übertragen, durch daö Gott, für die in die Irre gegangene Menschheit, Seine Herrschaft und des Menschen wahren Beruf beurkunden wollte...; und Schabböß ward nunmehr Denkmal für Gottes Welt- und Jissrvcl-Beherrschung und für Mensch-Jissrvcl-Beruf." Und „die Sicherung