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Wissenschaftliche Zeitschrift für jüdische Theologie · 1839-01-01 · Heft 3 · p. Seite 365

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Journal
Wissenschaftliche Zeitschrift für jüdische Theologie
Volume
1839
Issue
Heft 3
Article
[Rezension]
Date
1839-01-01
Page
Seite 365 (sequence 11)
Language
German
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36S Hirsch's Versuche. „Diese Erneuung sei euch Anfang der Monate; der Erste sei euch aber dieser für die Monate des Jahres" (S. 211). Nun ist eS richtig, daß «nn auch, und zwar zunächst, den Monatsanfang bedeutet, das heißt, den ersten Tag eines Monats, aber niemals ist eS ein Abstraktum:.! Erneuung, oder der Augenblick, in welchem der Mond wieder erscheint. Gesetzt aber, das Wort könnte auch diese Bedeutung haben, welch ein Ungeschick läge darin, in einem Satze, der drei Mate dasselbe Wort enthält, dieses das erste Mal in einer ganz fremden Bedeutung zu gebrauchen und dadurch zu einem völligen Verkennen des Sinnes zu veranlassen! Und hier sehe ich noch davon ab, daß ein solcher Ausdruck „diese Erneuung sei euch u. s. w." vorauösctzt, Gott habe dies in dem Augenblicke der Sichtbarwerdung des Mondes gesagt, wo doch jedenfalls nöthig gewesen wäre, vorauSznschickcn: und eS war des Abends, als der Mond wieder sichtbar ward, da sprach Gott u. s. w. Gleichsam um gar keinen Jrrthum über den Sinn des ersten TheileS dieses Satzes aufkommen zu lassen, fügt der zweite Theil hinzu, er, nämlich vinn n;n, also dieser Monat, sei (ist) euch der erste von den Monaten des Jahres; aber das weiß H. zu drehen, er übersetzt: der Erste sei euch aber dieser. Aber worauf bezieht sich denn dieser, da Monat im Sing, noch gar nicht im Texte steht? und wo steht im Texte das Wort: dieser, worauf hier Alles ankömmt? Jedoch H. will nun einmal aus diesem Verse die Zeitrechnung nach dem Sichtbarwerden des Mondes beweisen, und da ist Wortbedeutung und Satzverbindung gleichgültig. — 2 M. 23, 2 lautet der Text: rivnjw2-> 'mnrr 21 bs ni-n dies wird übersetzt: »Sei nicht nach der Mehrzahl zum Bösen, und sage bei einer Streitsache nicht deine Meinung vom Recht abweichend» wenn gleich nach der Mehrzahl überall zu entscheiden ist" (S. 358, vergl. S. ä62 und Nr. 2. S. 23). Da finden wir nun zuerst an

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