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Wissenschaftliche Zeitschrift für jüdische Theologie · 1839-01-01 · Heft 3 · p. Seite 359

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Journal
Wissenschaftliche Zeitschrift für jüdische Theologie
Volume
1839
Issue
Heft 3
Article
[Rezension]
Date
1839-01-01
Page
Seite 359 (sequence 5)
Language
German
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Hirsch'ö Versuche. S2S welche sie uns auferlegen, nämlich g-Hv l>m den Frieden zu erhalten, nz'« mvv' um Verfolgungen zu verhindern, oder vvn?i-n viv«. um keine Entweihung .des göttlichen Namens herbeizuführen, d. h., damit Nichtjuden das Judenthum nicht als eine ungötlliche, menschenfeindliche Religion verachten sollen. Auch hat ein zartes Gewissen, ein liebender Sinn niemals durch diese Grenzen sich irren lassen, und ist in freudigem Bewußtsein über sie hinausgegangen, sowie auch die ganze Theorie im Leben immer mehr schwand, sobald die Ursachen derselben von außen nachließen." Wir haben nnS, wie gesagt, dieser rabbrnisch-thalmudischen Ansicht durchaus nicht zu schämen, wenn wir sie mit der Theorie und Praxis der Nichtjuden vergleichen, können sie aber keineswegs als eine wahrhaft jüdische betrachten» sondern als eine dem Judenthume durch öie traurige Geschichte und den Jrrthum der Menschen aufgedrungene, gegen welche in der That verständige Nabbinen immer angekämpft Haben, und deren Spitze man eben durch die Einschränkungen, um deö Friedens willen u. s. w. ein klebriges zu thun, gebrochen hat. Was wir aber anerkennen dürfen, kann H. nicht gelten lassen; als ewiger Grundsatz muß ihm gelten: Gerechtigkeit, und zwar in dem oben angegebenen Sinne, übe auch gegen den Nichtjuden, ein UebrigeS thne, um Deine Religion nicht in Mißkredit zu bringen, üble Folgen zu vermeiden und ein freundliches Benehmen mit den Bewohnern des Landes'zu erziele», d. h. aus Klugheit. In der That hält sich auch Herr Hirsch so nahe wie möglich daran, und spricht bei diesen Gegenständen immer bloö von der Verpflichtung gegen Juden, nur daß er nicht ausdrücklich sagt, man habe gegen Nichtjuden keine derartige Verpflichtung, vielmehr anderswo, z. B. tz. 55S, sehr stark hervorhebt, daß auch gegen Nichtisraelite» 2. Ziemlich richtig erkennt dies auch bereits im „Obadiah" an «herein Chcmad Tb. IU. (Prag 1838.) S. 211 ff.

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