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Wissenschaftliche Zeitschrift für jüdische Theologie · 1839-01-01 · Heft 2 · p. Seite 267

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Journal
Wissenschaftliche Zeitschrift für jüdische Theologie
Volume
1839
Issue
Heft 2
Article
Kritischer Apparat zu den Werken A. Ebn Esra's
Date
1839-01-01
Page
Seite 267 (sequence 7)
Language
German
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b. E's. Commentar zu dem 2. B. Moses. 267 auf brw blpl bezogen werden. Man sehe E. E. zu jener Stelle in Jod,' Tbossasoth selbst erklärt diese Stelle E. E'S. irrthüm» lich. Hiehcr gehört auch eine andere ebenfalls in unserem Commentare fehlende, aber von Melor Chajim als Variante aufgcfundene Stelle des E. E., welche gewiß auf die ebencrwähnte Bezug hat. Nämlich zu 2. M. 20, 18 sagt Mekor Chajim: 2^11 O5Nd"r 2N2V 21N2 "'NL721 (2-^Ldn NLb wird hier wieder daö Zeitwort 2^11 gemeint, welches bloß auf 2^v!> und nicht auf sowie 2112NN1 auf "nd nicht auf 2^ Beziehung haben kann. Ferner findet sich im 21L21N 2" 2. M. 21, 7 eine merkwürdige neue Erklärung des Verses 2*^2571 W.8L2 daß hier nämlich nicht daS Freiwerden, sondern die Art des Dienstes gemeint sei, indem eine Magd nicht, wie ein männlicher Sklave, zum AuSgchen ans dem Haufe gebraucht werden darfwelches ganz der morgenländischen Sitte entspricht. Um die Ursache aller dieser auffallenden Erscheinungen zu ergründen , wollen wir zuvor Hrn. Geigers Meinung untersuchen. Er behauptet, daß der Commentar zu diesem Buche Moses eine Jugendarbeit sei. ES mögen wohl dadurch einige Schwierigkeiten gehoben sein, nämlich die von uns bezeichncten ersten vier Fragen. AlS junger Mann konnte E. E. nicht die gehörige Kurze und Behutsamkeit erworben (Frage 1 u. 4), an kurzen wer,igsagcnden Ncimchen Geschmack (Frage 2), auch spater manche Gegenstände, welche eigene Abhandlungen zu fordern schienen, anSgeschieden und in besonder» Werken behandelt haben (Frage ll). Es bleiben aber andere Schwierigkeiten (Frage ü — 9) unbeseitigt, ja manche derselben werden noch vergrößert. Denn wie konnte E. E. in der Vorrede sagen, daß er jedes Wort in der ersten Stelle, in welcher cS vorkommt, erklären würde, nachdem er im Commentare zum zweiten Buche viele Wörter erklärt, die schon im 1. Buche Vorkommen, und von ihm mit Stillschweigen übergangen wurden? Warum verweist er bei andern Wörtern im ersten Buche auf seine grammat. Werke und nicht lieber auf seinen Commentar zum zweiten Buche, der bereits längst verfaßt war, und die dctaittirte Erklärungen teuer Wörter enthält? (Frage Ü). Eben so bleiben alle übrigen späteren Fragen ohne Auflösung. 5. Auch im Hiob gicbt E. E. diese Erklärung nicht, sondern bemerkt, baß nicht auf das Subj. -HU, sondern auf das abhängige V'N'W sich beziehe. G.

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