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Wissenschaftliche Zeitschrift für jüdische Theologie · 1839-01-01 · Heft 2 · p. Seite 254

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Journal
Wissenschaftliche Zeitschrift für jüdische Theologie
Volume
1839
Issue
Heft 2
Article
[Rezension]
Date
1839-01-01
Page
Seite 254 (sequence 5)
Language
German
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254 Kurze Anzeigen. Wortversetzungen, welche?irzzatto mit großer Kunst den Italienern nachgcahmt und der hebr. Sprache angeeignet habe; aber was nützt die Kunst, wenn die Natur widerstrebt? Niemand, welcher den hebräischen Sprachcharakter erfaßt hat und nicht verleugnen will, wird folgende Sätze als hebr. anerkennen; man prüfe selbst: (S. 6). "daß so es falsch sei, riydtz ''AVV IW N21dr Wollt' ich, wie, Sim'i, Wahrheit '! du geredet." (S. 10). NN2 VX „es müßte geben denn statt ihrer VO2 N2"l2 Dem Flammentod ein Anderer freiwillig seine Seele." (S. 32). 12N "AU reden Solches überlaß' 2^ N2 U!2D)22 Dem, der mit Recht also zu reden Pfleget." DaS erste Beispiel bietet uns noch zwei moderne Ausdrücke, zuerst N28 wie unser Hülsszeitwort „wollen, mögen," welches dem Hebr. ganz fremd ist, und entweder durch das bloße Futurum des HauptzeitworteS oder durch Hinzufügung von ausgedrückt wird, während N2A nur „einwilligen" bedeutet; der Dichter bedient sich dessen aber mehre Male in der unrichtigen Bcd., wie S. 30 NVX N218 „ich wollt', ich könnte" und S. 70 N218 "ich wollt', dem wäre so." Ferner wird das unserm „wie" bloß als Vergleichungspartilel vor Hauptwörtern entspricht, hier auch vor einem Zcitworte gebraucht, wo eS heißen muß — in den Stellen 1. M. 19, 15 u. Jes. 26, 18, auf welche man sich vielleicht berufen möchte, bedeutet ^2 „ungefähr, kaum, fast" —; so auch S. 10: ^NN27 IW "Wie ich mich erinnere." Nicht minder ist im zweiten Beispiele HD) st. im dritten 2WVW durchaus unhebräisch. Ein Gleiches zeigt der Gebrauch des ohne Artikel vor dem Hptw., wahrend der Hebräer, sobald es adjcctivc steht und nicht die Bedeutung „diese sind" hat, nach dem Hptw. verlangt; die Ausnahmen, welche in der Bibel nachgewiesen werden, sind bloß scheinbar, würden übrigens

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