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Wissenschaftliche Zeitschrift für jüdische Theologie · 1839-01-01 · Heft 2 · p. Seite 230

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Journal
Wissenschaftliche Zeitschrift für jüdische Theologie
Volume
1839
Issue
Heft 2
Article
Lexikographische Studien
Date
1839-01-01
Page
Seite 230 (sequence 8)
Language
German
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220 Hl. Lexikographksche Studien. werden könnte; wahrscheinlicher ist jedoch, daß sie wie Naschi daö Wort in der Bedeutung: Höhe, Ueberhebung, Uebermnth nahmen. Und dies paßt aüch besser; dem Könige mit seiner morgenländischen Allgewalt, dein man jedenfalls Geschenke darzubringen hat, stünde ein Bestechlicher sehr schlecht entgegen, aber wohl dem gerecht richtenden Könige — der übermüthig sich über die Gerechtigkeit Erhebende. Die Form NMin kann ebensowohl ihre Bedeutung von der Kalwie von der Hiphilform deö Zeitw. entlehnen, daher ebensowohl Höhe als erhebende Ausscheidung bezeichnen, sowie bald nach dem Kal: Rückkehr, bald nach Hiphil: Antwort bedeutet. In demselben Sinne ist nun auch 2. S. 1, 21 anfziifassen. Nach der gewöhnlichen Erklärung ist der Ausdruck nirmn ''iv höchst seltsam und wird daher auf verschieden« Weise näher bestimmt. Nach den älteren jüdischen Erklärer» (unter ihnen das Tharg.) heißt es entweder Felder, welche soviel Frucht tragen, daß deren Ertrag einen (von dem Tharmud in Bezug auf ä. M. 15, 20 naher bestimmten) gehörig großen Teig liefere, welcher eine Priesterabgabe (speciell erheischt, oder Felder, die überhaupt Frucht liefern, so daß von ihr eine Priestergabe, die in späterer Zeit speciell mit dem Namen nviiri belegt wurde, abgegeben werden muß; die Neueren übersetzen, nach Vorgang deö Griechen und der Vulgata, Felder, von denen Erstlingsvpfer gebracht werden, d. h. deren Früchte früh zeitigen. Man sieht leicht, daß diese näheren Bestimmungen hincingetragen sind. Daß unter n-wiin der Opferkuchen verstanden werde, liegt ebensowenig in dem Worte, wie daö Erstlingöopfer, und die Erklärung, Felder, welche Früchte liefern, von denen eine Gabe zu nehmen sei, gleichbedeutend mit Felder, welche überhaupt Früchte tragen, ist spielend. Einfach wird der Sinn der Stelle nach obiger Fassung: Felder der Höhe, daö kann nun entweder bedeuten Felder mit hoher Frucht, schöne Felder, oder noch einfacher: Hochfeldcr, so

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