Wissenschaftliche Zeitschrift für jüdische Theologie
- Journal
- Wissenschaftliche Zeitschrift für jüdische Theologie
- Volume
- 1839
- Issue
- Heft 2
- Article
- Lexikographische Studien
- Date
- 1839-01-01
- Page
- Seite 231 (sequence 9)
- Language
- German
- Belongs to
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Durch Tradition erhaltene Bedeutungen. 231 genannt von ihrer Lage und mit Bezug auf die Berge Gilboa's, von welchen hier die Rede ist. - Gehen wir nun zur Erklärung der Stelle, von welcher wir auSgegangen, so heißt nrmn die Eeder (Fichte) der Höhe, waö nun wieder entweder auf ihre schlanke Gestalt oder auf den erhabenen Ort, auf welchem sie wächst, bezogen werden kann, und unsere Stelle (19 n. 20) entspricht hiemit vollkommen der Parallelstelle ää, 12 —di« folgenden Worte: 2^ stehen dann gewissermaßen als Grund für das Frühere: er wählt die auf dem Bergrücken wachsende Fichte als ein Holz, das nicht fault. ES ist nicht unmöglich, daß daS Tharg. mit den Worten: ->-,2 ganz unsere Erklärung ausdrückt, denn ->22 kann Plnr. von Wüste, Wald sein; Rasch! scheint das Wort freilich, ohne daß er jedoch des ThargumS gedenkt, als auSge wählt erklärt zu haben, jedoch spricht für unsere Erklärung, daß ohne Artikel steht, der bei dem Ehald. im «t. adsol. weit seltener fehlt als im Texte (vgl. ää, 1ä). — Der Artikel bei steht zwar nach unserer Erklärung gegen die Regel, ist aber auch nach der andern nicht ganz zulässig und kann jedenfalls keinen Ausschlag geben, so daß ich dächte, dieselbe könne mit Ehren neben der bisherigen bestehen, besonders wen» man die Bemerkung über nvinn gehörig beachtet. G. IV. Beitrag zur b'utwickelnngsgeschichte des Begriffs von der Unsterblichkeit der Seele im Iudenthume. Betreten wir ehrfurchtsvoll das weite Gebiet der Entwickelungsgeschichtc des menschlichen Geistes» dessen äußerste Grenze jenes blaue Gebirge der Vorzeit umschließt, welches im wogenden Nebel der Mythe, der Sage und der Tradition schwimmt, dessen andere Grenze, noch nicht geschlossen, der