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Wissenschaftliche Zeitschrift für jüdische Theologie · 1839-01-01 · Heft 2 · p. Seite 216

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Journal
Wissenschaftliche Zeitschrift für jüdische Theologie
Volume
1839
Issue
Heft 2
Article
Über die jüdischen Fasttage
Date
1839-01-01
Page
Seite 216 (sequence 12)
Language
German
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21« H. Ueber die jüdischen Fasttage. j wo eine neue Verpflichtung (7,211-1) außerhalb Palästina'S ohne einen Nässt nicht statuirt werden kann, (s. N. Ascher zu Thaanith Abschn. 1, §. 9). Dabei muß man nicht glauben, daß einem solchen ungegründeten Min Hag zu widerstreben, ein bis auf unsere Zeit unter Israel unerhörtes Wagniß sei: denn schon in den Halachoth Gedoloth findet sich der Gebrauch , an 21 weiteren Lagen zu fasten, und dazu noch niinnzv» wer aber hat eö wagen dürfen, i einen solchen Minhag und dazu noch aufzuhcben? Denn daß er aufgehoben ist, wissen wir alle recht gut, und wird wohl von den Frömmsten nicht inehr zurückgewünscht werden. Wir führen nur noch die Nachweisung über das historische Element der vier Fasttage näher aus. Im Propheten selbst sind dieselbe» nur nach den Monaten bezeichnet, und kommen als bestimmte Gedächtnißtage, außer dem des 5ten Monats, nur erst in der obenangeführten Baraitha des N. Akiba und N. Schimon vor. Allein außer dem des zehn ten Monats, den N. Akiba auf den zehnten und N. Schimon auf den fünften gesetzt haben will, ist der des vierten in seiner Bezeichnung nicht minder ungewiß. T. Jeruschalmi sagt: daß der Widerspruch zwischen der heiligen Schrift, welche den neunten (s. 2. Könige 25, 5. «. Jerm. 52, 6.) und der Tradition, welche den 17ten bezeichnet, auS Irrungen entstanden; baß jedoch die Tradition richtiger sei, als die Schrift, lieber den Tag des 5ten Monats, der an den Brand des Tempels erinnern sollte, sind die Meinungen vollends so verschieden, daß man unter vier Tagen ungewiß ist. Die heilige Schrift nennt ein Mal (2. Kön. 25, 8) den 7ten des fünften Monats, und ein anderes Mal (Jer. 52, 12) de» lote» desselben Monats, womit auch N. Jvchanan b. Sackai (Thaanith 29 a) und Seder Olam (p. 27.) einverstanden ist,! die Tradition bezeichnet den 9ten (Mischnah Thaanith 4, e)! und noch eine vierte Meinung will den ersten Ab dafür l i j

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