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Wissenschaftliche Zeitschrift für jüdische Theologie · 1839-01-01 · Heft 2 · p. Seite 181

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Journal
Wissenschaftliche Zeitschrift für jüdische Theologie
Volume
1839
Issue
Heft 2
Article
Über Musik an Feiertagen
Date
1839-01-01
Page
Seite 181 (sequence 6)
Language
German
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III. Ueber Musik an Feiertagen. I8r ni2v vivv verboten sind, als: auf einen Baum klettern, reiten, schwimmen, in die Hand oder mit der Hand auf die Hüfte schlagen, (nach dem Takte mit Gesang oder Musik zur Unterhaltung) tanzen;' der bloßen Musik hingegen wird nicht erwähnt, was hier, wäre sie anders nach der Mischnah verboten, um so eher zu erwarten wäre, da es anderswo nirgends geschieht, und da sie» den Commentaren zufolge, ans dem gleichen Grunde, wie das Tanzen, dessen besondere Arten so umständlich angeführt werden, ans der Besorgiriß, man mochte ein musikalisches Instrument verfertigen' oder auöbessern, untersagt scyn soll. Daraus folgern wir, daß die alten Geseylehrer -^Li2» von welchen diese Bestimmungen herrühren, an so weit hergehvlte Besorgnisse noch nicht dachten, und daß der Grund aller unter dergleichen Rubrik angeführten Verbote schon im Worte (Ruhe, Muße) ans- 3. Dicö die Ucbcrfttzimg von 821 821 nach Nascht, Bartenora und andern Kommentatoren; die jerusalemnche Gemara (von Alfasi und R. Ascher angeführt) macht einen andern Unterschied zwischen ^NLV22 und wonach auch unter, diesem das Zusammcnschlagen der Hände zu verstehen wäre, mit Bezug auf 4. Mos. 24, 10. Nur Maimonides in seiner Mischnaherklärung will unter das (Schlagen) Spielen auf einem Saiteninstrumente verstanden wissen, ganz gegen die sonstige Bedeutung dieses Wortes, und gegen die jerus. Gemara; wogegen auch noch zu bemerken wäre, warum nur dkest' Eine Art der Musik angeführt wird. Er scheint aber selbst später von dieser Erklärung zurü'ckgekommen zu sein, da er in seinem Mischneh Thorah x-HV E. 23, nachdem er in §. 4 das Berbot, Musik zu machen, angeführt, 5 anfa'ngt mit ^8, was Karo (das.) mit den Worten Naschi's erklärt. 4. So wenig dies manchem emtcuchten dürfte, so gewiß scheinen Nasch! und die Thosaphoth das 822V arrfgefaßt zu haben, (s. Bezah 36 1», Nasch! zu « l-'V ^22 1^222 Ipr*? 82212 und Thasaphoth das. 30 u N11222 ^8">P2 1^12) weil an Ausbesserung nicht gedacht werden kann, wo noch kein Instrument ist. Freilich darf man dabei nicht an unsere kunstvollen Instrumente denken.

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