Wissenschaftliche Zeitschrift für jüdische Theologie
- Journal
- Wissenschaftliche Zeitschrift für jüdische Theologie
- Volume
- 1839
- Issue
- Heft 1
- Article
- Christliche Zeitschriften
- Date
- 1839-01-01
- Page
- Seite 154 (sequence 14)
- Language
- German
- Belongs to
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IS4 Nachrichten. nichts wirft, und weßhalb auch genaue Hdschr. und AuSg. das Zeichen an der Stelle des Tons nochmals setzen. Von Kadma hingegen ist es richtig, daß ein Wort, welches entweder einsplbig oder auch zweisplbig mit Penultirnatorie ist, ohne daß dieser Tonsplbe ein Halbvocal vorhergcht, meist nicht mit einem solchen bezeichnet werden kann, jedoch vor einem Asla undThcbir, wenn noch ein begleitender Accent vorbcrgeht (vgl. Heiden!-, a. a. O. Ittu. 19!>. 20 d. 21 d. 29 a und b.) Ebenso ist es ur,richtig, daß Paschta in einem Worte zusammen mit KLein-Sakef gesetzt werden könne (das.); das dem Paschra ähnliche Zeichen ist hier blos ein oben statt unten gesetzter Tonanhalter oder genannt), welcher in diesem Falle den besonder» Namen Emt>, tragt. Auch auf den Grund der Firirung mancher Accente auf den Anfangs- oder Endbuchstaben (S. 885) ist der Vers, mit glücklichem Taete aufmerksam gewesen, wenn auch dies eine weitere Ausführung verdient und, wie mir scheint, tief in die Entwickeln ngsgc schichte der Accente eingreift. Wir wollen hier nur darauf Hinweise«, daß alle diese au eine bestimmte Stellung im Worte gebundenen Accente nur dcßhalb diese Bestimmung an sich tragen, um sie von ganz ähnlich gebildeten, aber nicht Gleiches bedeutenden zu unterscheiden. So ist an das Ende des Wortes geknüpft Paschta zur Unterscheidung von Kadma, Sarka zur Unterscheidung von dem in den poetischen Büchern vorkommenden Klein-Sarka, Hlcin-Thalscha zur Unterscheidung von Groß-Tdalscha lder Unterschied in der Form ist erst später hinzugetommen). Bei Segultha scheint es blos geschehen zu sein, um keine Verwirrung mit den Puncten zu veranlassen (Heid. 36 d). Umgekehrt ist Jethib (das bloS bei einsplbl'gen und zweispldigcn Wörtern, deren Ton auf Penult. ruht, welcher nicht einmal ein Halbvocal vorhergcht, gesetzt wird, obnc daß cs jedoch dcßhalb vor dem ersten Buchstaben stehen müßte) zur Unterscheidung von Mahpack, Groß-Thalscha zur Unterscheidung von Klcin-Thalscha (deren Verwechselung, weil sie von denselben Accenten begleitet werden, besonders gefürchtet wurde), Groß- Tircha (oder Dechi) in Pen poetischen Büchern zur Unterscheidung von Klein-Tircha in denselben, ''mnier an den Anfang des Wortes gerückt worden. Auf andere Weise ist auch zur Nnterschewung bei andern Tonzeichen gesorgt worden. So durch die Hin.rufugung eines Striches an das Zeichen selbst bei Groß-Eatcs, wodurch dieses von Klein-Sales unterschieren wird, bei Dcppel-Gereich zum Unterschiede von Einfach- Gcresch, wo der Strich aber die Gestalt des Geresch angenommen hat, ferner durch die Hinzufüguug eines Striches nach dem Worte, der bald Pcsik, bald 2egarmcd genannt wird, bei Munacb, Scbalschaleih (von welchem in den poetischen Büchern auch eines ebne Pcsik verkömmt; in den prosaischen Büchern ist meistens der Strich zuruckgelasscn worden, weil keines dort vorkommt, das die Geltung des poetischen strichlosen hätte, gerade so wi§ das Tipcha in den prosaischen Büchern