Wissenschaftliche Zeitschrift für jüdische Theologie
- Journal
- Wissenschaftliche Zeitschrift für jüdische Theologie
- Volume
- 1839
- Issue
- Heft 1
- Article
- Christliche Zeitschriften
- Date
- 1839-01-01
- Page
- Seite 153 (sequence 13)
- Language
- German
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Nachrichten. IS3 änzutasten, was nicht geschehen könnte, wenn die Accentuatkon mit der Vcrsabtheitung von gleichem Ursprünge wäre." In diesem Satze herrscht jedoch große Verwirrung. Allerdings tastet die eine Acrentuation, welche die vier Gebote des Mordes, Ehebruches, Diebstahls nnd falschen Zeugnisses verbindet, die VerSintcrpunction nicht an, eben weil zwischen diesen Geboten gar keine Versinterpnuction da war und erst nach dem zweiten Aeeentnator, der die Aceente und daher Vcrscibthcilnng mit den Geboten in Einklang zn bringen suchte, gebildet wurde. Diese vier Gebote bilden in der Tbat in 2 M. 20 einen und zwar den 12 V. und im 5 M. 5 gleichfalls einen und zwar den 16V., Wie dies schon zur Genüge an einem andern Orte (B.!!!. S. 130 ff.) nachgewielen ist. Wenn in unfern Ausgaben ein Dovpelvunet steht, so ist dies nach dem zweiten Aeeentnator geschehen , gerade wie auch die Voeale für iim zuweilen geändert sind. Auch daß die Versintcrpunetion „anderwärts so häufig" die alte Paraschenabibeilnug überspringt, ist nicht znzngeben und gilt nur noch von den zwei Stellen des Pentateuchs, die schon erklärt sind, nämlich 4 M. 26, 1 und 5 M. 2,8. Daß dies 1 M. 35 , 22 n. 23 nicht geschieht und nur vom zweiten Aeeentnator abgcwichen wird, ist wiederholt dargethan worden. Die sechste Stelle im Pcntatenche und di? Stellen in den Propheten sind keine Paraschen, sondern jüngere Piska's. Nun gelangt der Vers, zu den Accenten, die er als Zeichen für die kirchliche Rhythmik oder Modulation betrachtet, worunter er die nach dem logischen Sinne mit einer Gesangeswcise verbundene Art des Vortrages versteht. Der Vers, führt diesen richtigen Gedanken philosophisch und historisch durch. ES ist zn bedauern, daß der Vers, die vortreffliche Arbeit Herdcnheim's über die Aeecntc Rödelheim 1808, 8.) nicht kennt; es ist darin zwar iein geordnete- System zn finden, aber doch die sorgfältigste Auffindung und Zusammenstellung der Materialien. Den Unterschied zwischen den Accenten tu den s. g. prosaischen nnd denen in den s. g. poetischen Büchern übergeht der Vers, hier, sowie er auch für diese-. Ort die d'ehrc von den Accenten ansläßt. Als Anhang fügt er hinzu aufgefundcnc „Spuren des historischen Verhältnisses, so wie besonderer rhythmischer Bezeichnungen der Aceente, die sich in den Zeichen selbst bemerken lassen.^ Diese Untersuchungen sind sehr fein nnd lassen sich noch weiter verfolgen , sind aber eines Auszuges nicht fabig. Berichtigend müssen wir nur bemerken, daß Kadma nnd Pascbta nicht darin gleich sind, „daß sic beide nicht auf dem ersten Buchstaben stehen können" <S. 883); vielmehr kann Pascbta, sobald ein begleitender Accent vorhergeht, sehr wohl einem Worte gegeben werden, das einsilbig ist und ebenso eitlen zweisilbigen, das den Ton auf penultima bat, nur daß hier, wie dies immer beiPaschta geschieht — wovon sogleich - das Zeichen auf den letzten B.ichsiabcn gesetzt wird, was aber auf den Ton