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Wissenschaftliche Zeitschrift für jüdische Theologie · 1839-01-01 · Heft 1 · p. Seite 152

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Journal
Wissenschaftliche Zeitschrift für jüdische Theologie
Volume
1839
Issue
Heft 1
Article
Christliche Zeitschriften
Date
1839-01-01
Page
Seite 152 (sequence 12)
Language
German
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152 Nachrichten. Die ^abgesctzten Zellen und Halbzeiten Ln poetischen Texten" sind gleichfalls/ waS die zwei gröberen Gedichte des Pentateuchs betrifft, das Lied am Binsensee (2M. 15) und den Schlußgesang (5M.32) schon von der Gemara angegeben; bei den zwei Stellen Nicht. 5 und 2 S. 22 — welche Hapbtarcn sind — schreibt sie der spätere Traetat Sophcrim (5. 12 vor, alle andern lagen in der Willkür der Abschreiber, Der Verf. verbreitet sich über dieselben und weist ihre Naturgemäßheit durch Analogieen nach. E nen Uebcrgang zum folgenden, aber zugleich als dritte Art der Schriftabsätze, findet der Verf. in der Periodcnabtheilnng in prosaischen Tertcn, d. h. der Abteilung irr die bei uns üblichen Verse. Als Schriftabsatz kann dieselbe freilich nicht betrachtet werden, sobald sie nicht durch einen leeren Nauru bezeichnet wurde, und die Bczcichruing durch den Dopvclpuiret versetzt der Vers, selbst in eine spätere Zeit. Daß man auf traditionelle Weife in Verse eiutbeilte, und dasr diese schon in der Mischnah Vorkommen, ist richtig, aber auch ebenso wahr, daß noch die Gemara nicht immer mit unserer Verteabtheilung übcrcurüimmt. -Hingegen weiß schon der Traetat Sopherim von einer Bezeichnung der Verse durch Pnnete, welche er bloS in Harrdschriften, die nicht zum Vorlcsen in der Synagoge gebraucht werden durften, gestattet — ein Unterschied zwischen heiligen und gemeinen Handschuittn, den die Gemara gar nicht anerkennt. Wir können nnS über das Ganze ans deö Vers, gründliche Untersuchungen beziehen. Dies fuhrt uns nun zur eigentlichen Interpunetion, die eben in der Bezeichnung der Tbcilung in Verse durch Punete besteht und erst nach der tbalmndischen Periode Aufnahme gefunden bat, weßhalb sie auch bei den Svnagogenrollen, gleichwie die Vocalc, nicht verkömmt. Daß sie jedoch älter als die heutigen Accente und übrigen Lesezeichen ist, brweist der Verf. daraus, daß für das Versende noch ein besonderer Accent (Sillnk.) bestimmt ist, — waS freilich vielleicht ober als Beweis eines jünger» Alters benützt werden könnte — , daß die Intcrvnnetion Ln der schon berührten Stelle daS Traet. Sopherirn (3, 7), welcher von Vocalen «nd Accenten noch nichts weiß," verkömmt, daß sic auch in nnpnnetirten Hdschr. und Ausgaben, welche wobl H>dftbr. treu coprrten, sich findet, und dies ferner ans der Analogie der Scl"'iftdenkmale anderer Völler heroorgeht. Als fünften Beweis fuhrt der Verf. an: „Endlich läßt sich dies wohl ans derjenigen der beiden im Dekaloge vorhandenen Aeeentuationen schließen, welche die vier Zn kurzen Verse des 5ten bis 8tcn Gebotes (2 M. 20, 13 — 16 u. 5 M. 5, 17) zu einer rhptlnnischen Periode verbindet (die daher im Deut, auch nur als ein einziger Vers gezählt Win), ohne die VerSiuterpunetion (die hier die alte Paraschcnabtbeilung geachtet bat, die sic Ln den beiden letzten Geboten, wie anderwärts so häufig, überspringt) Jedoch kömmt nach einer Lesart das. rz. r daS Athuach vor.

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