Wissenschaftliche Zeitschrift für jüdische Theologie
- Journal
- Wissenschaftliche Zeitschrift für jüdische Theologie
- Volume
- 1839
- Issue
- Heft 1
- Article
- [Rezension]
- Date
- 1839-01-01
- Page
- Seite 110 (sequence 23)
- Language
- German
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NO Receiistoncn. wächsern« Nase drehen" u. dgl. hinlänglich zeigen, verzeihen möge, wollen wir «ine ganz außer dem Kreise unserer Untersuchungen liegend« Stelle unsers BuchcS in kurze Erwägung ziehen, um so desto sicherer zu sein vor jeder parteilichen Auffassung, die unü der durch den Geist, in welchem er sein Buch geschrieben, befreundete Dcrf. allenfalls Schuld geben konnte. Wir meinen die dritte Prolusion der zweiten Abtbeilung, welche überschrieben ist: Philosophie und Physik. Der Vf. will hier die Wohlthätigkeit des Einstusses der Philosophie auf die Physik in Zweifel ziehen und fragt daher: welche Philosophie auf die Physik Einsius; haben solle? die kritische oder die dogmatische? Diese ganze Auseinandersetzung scheint unö wenigstens reine Sophisterei zu sein, mit der nichts gewonnen wird. Der Einfluß der Philosophie auf die Physik ist nnläugbar, dies zeigt die Geschichte der Erfindungen, namentlich unserö Jahrhunderts — welcher Philosophie? keines PhilvsophemS, und nur in diesem Sinne würde jene Distinction Grund haben, sondern eben der Philosophie, d. h, philosophischen Geistes in der Menschheit, der kein Factum als abgerissene Besonderheit ansehen will, sondern als Ausfluß eines Gesetzes, als Glied der großen Kette» welche die Erscheinungen umschließt, betrachtet, und eben dadurch die Natur jenes einzelne» FactnmS kennen lehrt, und unwiderstehlich zur Auffindung neuer Facten führt, die Ausfluß derselben Natur sind. Nur die philosophische Physik, d. h. die, welche nicht bloS ein abgerissenes Factum, sondern Zusammenhang» Wesen, Ursache in dem Factum, das Allgemeine in dem Einzelnen erkennt, konnte in dem Zucken des Muskels des von Galvani anatomisirtcn Fro, scheS daü Zufällige deS Organischen einschen und seine Eigenschaft als halbflüssiger Kbrper und als Stellvertreter eines vollkommen flüssigen, als das Wesentliche erkennen, und dadurch Volta zur Eonstrnctivn seiner Säule gelangen, und so das einzelne Factum in jenem Phänomen mit unwiderleglicher