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Wissenschaftliche Zeitschrift für jüdische Theologie · 1839-01-01 · Heft 1 · p. Seite 103

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Journal
Wissenschaftliche Zeitschrift für jüdische Theologie
Volume
1839
Issue
Heft 1
Article
[Rezension]
Date
1839-01-01
Page
Seite 103 (sequence 16)
Language
German
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Stemheimö Offenbarung. 103 keineswegs genügen können; so scheinen uns folgende Betrach, tungen gerade das Gcgentheil von seinem Kriterium zu beweisen. Die Lehren von der Einheit Gottes, der Schöpfung des WellstoffeS, der Freiheit und Unsterblichkeit, Lehren, die sich allerdings vielleicht nie, wenigstens auf streng philosophischem Wege werden beweisen lassen, umfassen nämlich bei weitem nicht die Offenbarung. Es giebt noch einen andern, sehr wesentlichen Theil der Offenbarung, den der Vers, gar nicht berührt hat, auf welchen sein Schiboleth, daß die Offenbarung ein ohne sie ewig unerforschlicheö Gehcimniß entdecken, ja daß ihre Lehren von der Art sein müssen, daß sie die Vernunft nicht nur nicht erzeugen konnte, sondern ihnen geradezu widerspreche, wohl nicht anwendbar sein möchte; und dieser andere Theil der Offenbarung sind die Gebote. Unser Vers, scheint es gefühlt zu haben, daß sein Schiboleth denn doch kein Prüfstein für die ganze Offenbarung sein möchte, denn da wo er sich am schärfsten ansdrückt gegen jede Uebereinstimmung der Vernunft mit dcm Inhalte der Offenbarung, sagt er doch am Ende nur: daß daö „Wesentlichste und Hauptsächlichste einer Offenbarung« solcher Art sein müsse, daß sich „in unserm ursprünglichen Bewußtsein nichts Entsprechendes, sondern ein Unähnliches, jenem widersprechend Entgegengesetztes vorfinden müsse.« Allein ah. gesehen davon, daß der Hr. Vers, mit seinem ganzen Systeme hier im Widerspruch steht, da ja „der höchste und heiligste Gott," wenn er kein „überflüssiges und albernes Spiel" mit unS treiben will, auch daS Unwesentlichste und Unbedeutendste nicht sagen darf, waü wir ohne ihn wissen und erfahren können, falls wir nicht auf den höchsten und heiligsten Gott daS Horazische <!»:uul«guo i»»»u8 elormitat Uomoru» anwendeu wollen; da ferner auch der kleinste Theil der Offenbarung den Character der Unbegreiflichkeit nicht verleugnen darf, wenn die Analogie mit den Thatsachen der Physik nur im Geringsten Stich halte» soll: so ist es unter de» Männern

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