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Wissenschaftliche Zeitschrift für jüdische Theologie · 1839-01-01 · Heft 1 · p. Seite 98

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Journal
Wissenschaftliche Zeitschrift für jüdische Theologie
Volume
1839
Issue
Heft 1
Article
[Rezension]
Date
1839-01-01
Page
Seite 98 (sequence 11)
Language
German
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1)6 Recenssonen. entgegnen, daß diese Vergleichung nur da passend sei, wo die Offenbarung durch Menschen (Propheten) geschieht, nicht aber wo von einer Offenbarung Gottes, wie auf Sinai, die Rede sei; wäre hier nur einmal das Factum der Offenbarung als wahr bewiesen» so wäre damit zugleich die Wahrheit deS Inhalts, als einer von Gott anögegangenen Mittheilung, bewiesen; allein da müßten wir entgegnen, daß dieser Unterschied nur dann Platz greifen konnte, wenn wir schon vor dieser Offenbarung über Gott belehrt gewesen wären, von seiner Allweisheit, Heiligkeit u. s. w., aber alles dieses soll ja die Offenbarung erst thun, und das kann sie nicht, wenn die Lehre unserer Vernunft völlig fremd und widersprechend ist, mag auch der Offenbarer ein »och so großer Wunderthäter sein; sodann zeigt jenes Gleichnis; auch deutlieh, wie verschieden jeder Inhalt der Offenbarung von dem Wunder der Offenbarung selbst ist, und das; die Güte desselben eben so wenig wie die Güte des Theriakü durch dieses Wunder bewiesen wird, daß eben so wenig damit bewiesen wird, daß er unsere moralischen Krankheiten heilen könne, wie daö Theriak des WunderthäterS die physischen durch dessen Künste; wir müssen beide in uns anfuehmen, sie müssen auf unö einwirken können, wenn sie von Erfolg sein sollen: »imililius pLt'iuntlir. Wir gehen nun zu dem zweiten Beweise des Hru. N. Stcinheim für sein Kriterium einer Offenbarung über, daß ihr Inhalt der Vernunft widersprechend und dem Verstände unbegreiflich sein müsse; die Offenbarung müsse nämlich doch etwas offenbar machen wollen, und das würde sie nicht, wenn sie etwas mittheile, das der Vernunft nicht fremd und widersprechend sei. »So viel bleibtausgemacht, heißt es (S. 5), daß, hat eS dem höchsten Geiste gefallen, dem Menschen etwas zu offenbaren, er ihm doch wohl keinen, schon an sich und ohne diese Veranstaltung klaren, oder doch aufzuklärenden, Gegenstand geoffenbart haben wird. Das ist wohl das neckische

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