Wissenschaftliche Zeitschrift für jüdische Theologie
- Journal
- Wissenschaftliche Zeitschrift für jüdische Theologie
- Volume
- 1839
- Issue
- Heft 1
- Article
- Die Nothwendigkeit religiöser Volks- und Jugendschriften
- Date
- 1839-01-01
- Page
- Seite 33 (sequence 8)
- Language
- German
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Volks- und Iugendschrkften. .33 sonst der Thalmud und unzählige andere sehr voluminös.; Werke bei der Mittellosigkeit der eigentlichen jüdischen Gelehrten so erstaunlich häufig aufgelegt werden können? — es stünde wahrlich anders um die Litteratur des Judenthums, und — um das Judenthum. Doch wir wollen nicht so unbescheiden sein, ihnen eine Strafpredigt zu halten, und Kaltstnn und Gleichgültigkeit in Sachen, die nicht ihr persönliches materielles Wohl betreffen, vorzuwerfen, noch sic zu bedeutenden uneigennützigen Opfern aufznfordern, wie sic wohl in früheren Zeiten willig gebracht wurden; sondern sie aufmerksam machen auf einen mißlichen Umstand, der ihnen bei Erziehung ihrer Kinder von selbst auffallen wird, auf den Mangel an unterhaltenden israelitischen Jugendschristen, und bitten, ljtterarische Erzeugnisse, die bestimmt find, diesem ihnen gewiß unangenehmen Mangel abzuhelfen, freundlich aufzunehmen und nach Kräften zu begünstigen. — In der zuversichtlichen Hoffnung, einen so wohlmeinenden Rath, eine so bescheidene Bitte nicht umsonst ausgesprochen zu haben, wenden wir uns nun an die Männer Israels, die von Gott mit den erforderlichen Talenten und Fähigkeiten ausgerüstet sind, die sich tüchtig fühlen, in diesem Fache etwas zu leisten, und laden sie freundschaftlich ein, sich an den Anbau dieses brach liegenden Feldes zu machen, ihre Muße und ihre Feder der Jugend und der vernachlässigte» Menge zu widmen, indem sie nicht leicht in irgend einem Theile des Weinberges des Herrn einen fruchtbarer» Boden finden, und mit gesegneterem und allgemeinerem Erfolge den Samen des Guten und Edlen werden auöstreuen köuueiw Dem Publicum, dem.^mtt der zunehmenden allgemeinen Bildung das Bedürfnis) ächt-israelitischer Volks- und Ingendschriften immer fühlbarer wird, werden ihr, Arbeiten gewiß sehr willkommen sein, und der dantbarsien Anerkennung und kräftigsten Unterstützung von Selten alle, Beförderer des Guten in Israel und besonders aller einsichtig«» Jüd. Ztilschr. IV. B!>. . U