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Wissenschaftliche Zeitschrift für jüdische Theologie · 1839-01-01 · Heft 1 · p. Seite 31

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Journal
Wissenschaftliche Zeitschrift für jüdische Theologie
Volume
1839
Issue
Heft 1
Article
Die Nothwendigkeit religiöser Volks- und Jugendschriften
Date
1839-01-01
Page
Seite 31 (sequence 6)
Language
German
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31 Volks, und Jugendschrksten. Beibehaltung derselben, mit mehr oder' weniger glücklichem Erfolge, das Nennen und Jagen, um hie und da eine Kluft zu überspringen, das lang Versäumte einzubringen, nachzuholen, mit der Richtung bald nach dem rechten Ziele, bald und noch häufiger nach einem leeren Dunste, nach einem glänzenden Meteor, das dem Auge für immer entschwindet, wenn man es mit der Hand zu Haschen wähnt. Solche Scenen »ach der Natur geschildert und nur vom Dichter nach einem bestimmten Plane zu einem höhern Zwecke be« arbeitet und zu einem organischen Ganzen geordnet, wie belehrend, wie ergreifend mußten die sein, wie anspornend und ermunternd auf der einen, wie warnend und abschreckend auf der andern Seite! Selbst gebildeten Christen, die von dem neuen Leben und Streben in der Juden« heit noch immer keine klare Vorstellung haben, müßten solche Schilderungen lebhaftes Interesse abgewinnen. Welch ein unerschöpflicher Vorrath von rührenden, erbauenden und erhebenden Auftritten liegt uns vor in der langen, langen Leidensgeschichte Israels, die nur vom rechten Gesichts« puncte ausgefaßt, gehörig beleuchtet und faßlich wiedergegeben werden durften! Welch einen reichen, ganz angemessenen und leicht zu bearbeitenden Stoff bietet uns das Leben unserer ausgezeichneten Männer aller Zeiten, besonders der neuern Zeit? Denn gerade ihre Jugend«, und Bildungsgeschichte ist das Merkwürdigste und Interessanteste, weil sie fast alle durch ungeheure Schwierigkeiten sich durchzukämpfen hatten, bis sie es nur zu einer freien Entwickelung ihrer Kräfte bringen konnten. Wir verstehen hier aber beiläufig gesagt unter ausgezeichneten Juden nur solche, die durch einen edlen Charakter und ein menschliches gemeinnnhiges Streben sich anszeichneten mit Ausschluß der blosen Gelehrten (deren Biographien wenigstens anders zu behandeln wären) und noch mehr der bewunderten Geldmänner und Glückspilze, die ohnehin dem großen Haufen - als gefährliche Mnsicr

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