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Wissenschaftliche Zeitschrift für jüdische Theologie · 1839-01-01 · Heft 1 · p. Seite 24

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Journal
Wissenschaftliche Zeitschrift für jüdische Theologie
Volume
1839
Issue
Heft 1
Article
Lexikographische Studien
Date
1839-01-01
Page
Seite 24 (sequence 7)
Language
German
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24 M. Lexikographische Studien. Diesen nahe kommen Stellen in dem Deuteronomium und den geschichtlichen Büchern, welche zwar bloS *,122 sehen, darunter den Ausländer verstehend, aber dann doch nochmals erklärend hinzusügen, „welcher nicht von den Israeliten ist Indessen faßt der Thalmud cs anders auf und giebt dem Herrn nicht die Erlaubniß, das Mädchen weiter zu verkaufen (vergl. Makmonidcs V, 10. 11), und ihm folgen hier die Thargume und Raschl, welche -,-,22 erklären: ^.n-!8 ^22^- Einen Mittelweg betritt Ebn Esra; will gleichfalls, nach Anleitung des Thalmuds, den Weiterverkauf durch den Herrn im Allgemeinen nicht gestattet sehen, erklärt aber dennoch *>122 mit „einem fremden Volke," bezieht dies jedoch auf den Vater. Seine Worte lauten: „der Satz „einem fremden Volke" u. s. w. ist mit dem früheren V. verbunden, denn cs bezieht sich auf den Vater. . . . Nichtig ist cs indes;, daß cs dem Herrn nicht freisteht, sie an einen Israeliten zu verkaufen; dies wissen wir aber nur durch Tradition, für welche die Thalmudisten diese Stelle bloü als Erinnerung und Stütze ausgenommen haben. Wundre dich nicht wegen der Entfernung des Satzes „einem fremden Volke :c." von dem früheren V., denn diesem ähnlich ist 22, 2, wie ich dort erklären werde." Ebenso entscheidet sich Reggio in seinen Briefen S. 56 für die Bedeutung ausländisch an dieser Stelle, ohne sich jedoch näher über die einzelnen damit zusammenhängenden Umstände auszusprcchen (70 und Vulgata übersetzen gleichfalls wörtlich). — Auch die Schwierigkeit, daß 22^ und nicht das passendere steht, merkte schon Saadias sehr wohl, löst sie aber nicht, sondern zerhaut sie, und E. E., der hiemit nicht zufrieden ist, geht über die Schwierigkeit ganz hinweg. Er fährt nämlich fort: „Der Gaon (Saadias) sagt, -,-,22 si'i soviel wie *>122 und ebenso ^12 tl M. 20, 4); dies kann aber nicht sein, daß diese zwei Ausdrücke von einem Einzelnen gebraucht werden sollten. Wohl kann ein Volköname wie und LwNLA auch von dem Einzelnen gebraucht werden (auch dies wohl nicht leicht, nur umgekehrt können für daS ganze Volk einheitliche Zahlen gebraucht werden, indem das ganze Volk in eine Person zusammcngefaßt wird), aber Wörter, die Versammlung bedeuten sollen, wie , NNI können unmöglich vom Einzelnen gesagt werden. Die Stelle 1 M. 20, 4 erklärt sich durch N. 9 das.: „du hast über mich und mein Königreich große Straft gebracht." Dasselbe bemerkt er zu 1 M. 20, 4: „die Ded. ist mit Bezug auf sich, sein Haus und sein Reich, wie cS auch die Schrift angiebt (.V. 9)'z höre nicht auf die Worte des Träumers, der ein Wort mit dem andern verwechselt und wie erklärt, ich werde zu 2 M. 21, 8 etwas ausführlicher darüber sein."

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