Wissenschaftliche Zeitschrift für jüdische Theologie
- Journal
- Wissenschaftliche Zeitschrift für jüdische Theologie
- Volume
- 1839
- Issue
- Heft 1
- Article
- Lexikographische Studien
- Date
- 1839-01-01
- Page
- Seite 23 (sequence 6)
- Language
- German
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n. Zwei dem Deuteron, ekgenthürnl. Ausdrücke. 23 Wird aber gar von einem einzelnen Ausländer oder auch einzelnen Ausländern, nicht von fremden Völkern im Gegensätze zu dem israelitischen Volke, gesprochen, so kennen hiefür die vier früheren pentateuchischen Bücher, sowie alle übrige» biblischen nichthistvrischen Schriften, durchaus nicht den Ausdruck ->>-,2:, was bei ihnen nicht blos einen Ausländer, sondern überhaupt einen Fremden bedeuten würde, und setzen immer (1 M. 17, 12. 27. 2 M. 12, 46. 5 M. 22, 25. . Ez. 44, 9). Hier aber ist es gerade, wo das Deuteronomium und mit ihm die historischen Bücher der Bibel am liebsten gebrauchen. Den Uebergang bilden Stellen, wie „ich war ein Fremdling in fremdem Lande (n»i2: d. h. im Auslände, (2 M. 2, 22. 18, 5.); „einem fremden Volke (1-12: hat er nicht die Gewalt sie zu verkaufen" (2 M. 21, 8). In letzterem Beispiele würde man weit eher ->-,2: einem fremden Manne, einem Ausländer, erwarten, wenn eben in dem Sprachgebrauchs der früheren pentateuchischen Bücher dies gesetzt werden könnte und nicht vielmehr hieße „einem andern Manne," so daß der Verkauf gar nicht, auch nicht an einen Israeliten, Statt finden könnet 4. Auch selbst bcl der jetzigen Ausdruckswcisc nehmen es die meisten Erklärer in dem weiteren Sinne: einem Andern, und es bleibt allerdings zweifelhaft, ob dies nicht die richtige Erklärung ist. Der Vers lautet nach der einfachen Erklärung, die keine Rücksicht auf thalm. Auslegung nimmt: „mißfällt sie ihrem Herrn, so daß er sic nicht zum Weibe (sich) bestimmt tKhclib, wie auch Samuel den Mcir; Keri: um sie siech zum Weibe zu bestimmen, so OnkcloS und Salomo Isaak) und sie (dadurch: auslösct: so darf er einem fremden Wolke sic nicht verkaufen. Es scheint dies hier ausdrücklich verboten werden zu müsse», weil er durch das Mißfallen an ihr zu einem solchen harten Schritte verleitet werden könnte, der bei männliche» Sklaven, die man gewiß nicht Götzendienern preisgcben wollte, und die auch nicht so willenlos waren, ganz undenkbar war; hingegen scheint der Weiterverkauf an einen Israeliten dem Herrn sreigcgedcn zu sein.