Mannheim
Compact Memory

Wissenschaftliche Zeitschrift für jüdische Theologie · 1837-01-01 · Heft 3 · p. Seite 410

Scan of the page
Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Wissenschaftliche Zeitschrift für jüdische Theologie
Volume
1837
Issue
Heft 3
Article
[Rezension]
Date
1837-01-01
Page
Seite 410 (sequence 9)
Language
German
Belongs to
article
OCR quality
96% known words query
IRI
…/2929020-2929031-2929035-2931147--1943-2931279
Visual Library
page viewer of the UB Frankfurt

No entity mentions on this page.

OCR text

410 Recensionen. die drei ersten Verse die Kraftäußerungen dev Personalitäten 'k's bezeichnen, doch immer der Name gebraucht wird, was aber freilich diesem in actu beigelegt werden kann, als Vollzieher dessen, was jene Personalitäten in potentia wollen), damit der in der Natur wohnt, den Segen ihnen zuführe; oder: sie sollen auch meinen Namen, d. i. mein Wesen, den Kindern Israels auflegen, ihnen nämlich Bestand und Dauer (das Wesen ^'s) verschaffen, wofür die Leviten segnen wird.«— Jedoch wir dürfen mit der ausführlichen Berichterstattung nicht sortfahren und bemerken blos kurz, daß noch auf ähnliche Weise die Opfergesetze, einige andere Gesetze, die Namen der Sühne des Jesaias, der Streit des Hiob mit seinen Freunden und die Namen der drei Töchter, mit denen Hiob nach Herstellung seines Glückes beschenkt wurde — die sieben Sohne sind wahrscheinlich wieder die sechs Schöpfnngstage mit der göttlichen Immanenz, — Ps. 50, und endlich das Leben der Patriarchen erklärt werden. Ohne uns hier weiter mit der Symbolik der Gebräuche bei der rothen Kuh zu befassen, oder die Frage aufzuwerfen, warum der Zehnte der zerstörenden und die Erstlinge der Früchte der hervvrbringenden Personalität dargebracht werden sollen (S. 41), ohne darauf besonderes Gewicht zu legen, daß der Verf. das dem Abraham gemachte Versprechen einer zahlreichen Nachkommenschaft und einer Ausbreitung über das ganze Land, welches letztere nothwendig das erste voraussetzt, blos dann hervorhebt, wenn es ihm gerade für seinen Zweck tauglich ist, oder daß er 1 M. 13, 4 noch in Verbindung mit der Hungersnoth setzt, während die dortige Begebenheit als schon längst nach der Rückreise von Egypten vorgefallen bezeichnet wird (vergl. V. 3), müssen wir hier nur noch auf die Art Hinweisen, wie der Verf. die Bibelexegese handhabt. Wir haben bereits in dem letzten Beispiele von dem Priestersegen gesehen, mit welcher Willkür der Verf. die

Text as recognised by OCR (ABBYY FineReader), without corrections. Entity mentions: TagMe (2021); their positions were matched to this text again.