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Wissenschaftliche Zeitschrift für jüdische Theologie · 1837-01-01 · Heft 3 · p. Seite 409

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Journal
Wissenschaftliche Zeitschrift für jüdische Theologie
Volume
1837
Issue
Heft 3
Article
[Rezension]
Date
1837-01-01
Page
Seite 409 (sequence 8)
Language
German
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IRI
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409 Landauers Jehova und Elohim» werden, zugleich Schöpfungsfest des Volkes; ein Fest' der Fruchtreife, d. h. doch wohl nichts anderes, als ein Fest der Erhaltung, und ist ja dieses Fest auch wieder nach den Nabbinen zur Erinnerung an die Gesetzgebung, welche ein Ausstuß der erhaltenden Personalität ist, und wer in dem Herbstfeste, dem Feste des Einsammelns der Früchte, mit der an ihm üblichen Freude, mit dem Feststranße, dem Wohnen in Hütten — Zugleich ein Denkmal der Erhaltung in der Wüste unter Hütten — nicht eine Verehrung der zerstörenden Personalität erkennt, der ist gewiß unfähig, in die Tiefen der Symbolik einzudringen. Diesem letzteren Feste schließt sich aufs natürlichste an manchen Stellen das Gebot an, das Bäckchen nicht in der Milch der Mutter zu kochen, »eine sprichwörtliche Redensart" für das Genießen des Unreifen^ was ein Zerstören wäre. Der Sabbath aber ist die göttliche Immanenz, welche nach der Schöpfung in ihre Rechte getreten ist. — Einen neuen Beweis bietet der Dekalog (S. 32 ff); da ist zuerst Gott als Befreier aus Egypten Schöpfer, als einziger Gott mit Ausschluß fremder Götter --- Gesetzgeber und Erhalter (?), als der Rächer des Meineides — Zerstörer; daß auch beim Schluffe des zweiten Gebotes Gott als die Sünden bestrafend bezeichnet wird, ist dem Verf. nicht einmal zu erklären eingefallen. Die andern sieben Gebote sind der Sabbath — göttlicher Immanenz mit den sechs Schöpfungstagen I --- So sind auch die Segensprüche der Priester (4 M. 6, 22 ff.) ein neues Zeugniß (S. 54). Der erste Vers enthält Segen, der zweite Weisheit, der dritte lautet, nach dem Verf.: „Gott wende seinen Zorn gegen dich ab," also Anrufung der Personalität der Zerstörung. „Hierauf heißt es daun,— fährt der Verf. fort — V. 27: Und sie sollen meinen Namen auf die Kinder Israel legen; ich aber werde sie dann segnen. Dieser Vers kann entweder so verstanden werden: sie sollen in der Segenssormel den Namen gebrauchen (den Verf. drückt nämlich das unheimliche Gefühl, das; während Md. Zcitschr. NI. Bö. 27

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