Wissenschaftliche Zeitschrift für jüdische Theologie
- Journal
- Wissenschaftliche Zeitschrift für jüdische Theologie
- Volume
- 1837
- Issue
- Heft 3
- Article
- [Rezension]
- Date
- 1837-01-01
- Page
- Seite 408 (sequence 7)
- Language
- German
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408 Necen fronen. dabei deutet der Sauerteig, welcher als Erstlingsgabe Gott dargebracht werden soll (3. M. 2, 12), nach dem Vers. (S. 41), auf die segenspendende, hervvrbringende, schaffende Macht, so daß hier die ungesäuerten Brode gerade ihrem Zwecke entgegen gewesen wären. — Darauf folgen (S. 24 ff.) drei Wunder, deren eines, das Süßmachen des Wassers in Maral), ein Act der Heilung, also der Erhaltung war — wir sollten denken, doch noch eher der Umwandlung und des Neuschaffens, — ein anderes, das Herabsenden des Manna und des Fettvogels, ein Act des Hervorbringens, und das dritte, die Rettung Israels von Amalek bei Nephidim, der zerstörenden Personalität zugeschrieben wird, wo wir freilich, von einem andern Gesichtspuncte aus, auch die erhaltende in Bezug auf Israel substituiren könnten. — Nun kommen (S. 27 ff.) die Geräthe der Stiftöhütte an die Reihe: die Gesetzeslade gehört der gesetzgebenden — erhaltenden, der Tisch mit den Broden der hervorbringenden, der Leuchter der verzehrenden, auslvsenden Personalität an. Freilich sollte man für die letztere eher statt eines Lichtes eine Feuerflamme erwarten; jedoch dafür hat der Vers, schon eine Erklärung. Die verzehrende Macht ist ja nämlich, so wird S. 44 und 45 gelehrt, nicht eine zwecklos zerstörende, sondern eine durch Straft reinigende, und gerade in dem Lichte liegt »das Bild des Verklärtwerdens, des Ueberganges in einen reineren Geist." Aber als viertes Geräthe war ja der Altar noch in der Stiftshütte? Nun der „stellt das fixe, konstante Sein und Wirken Vs in der Existenz vor," und ein Ausspruch der Rabbinen -) wird herbeigezogen, der Altar sei etwas weiter herabgerückt worden als Zeichen der Unterordnung; dem Symboliker kömmt es natürlich auf die Quelle der Thatsachen nicht so genau an.?— Gibt es ja auch (S. 29 ff.) drei Feste: ein Frühlingsfest, wenn die Früchte hervorgebracht *) Oer Name Jarchi für Raschi sollte doch endlich einmal auL der jüdischen Littecaturgeschichle verbannt sein.