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Wissenschaftliche Zeitschrift für jüdische Theologie · 1837-01-01 · Heft 3 · p. Seite 407

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Journal
Wissenschaftliche Zeitschrift für jüdische Theologie
Volume
1837
Issue
Heft 3
Article
[Rezension]
Date
1837-01-01
Page
Seite 407 (sequence 6)
Language
German
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2. Landauers Jehovah und Elvhim. 407 das eigentlich symbolische Heiligthum, wo die Dreiheit der Personalitäten in Gott — natürlich nicht als geschiedene Personen, sondern als Beziehungen und Kräfte — für die althebräische Anschauungsweise dargethan werden soll. Da werden nun einige kümmerliche Züge aus der Geschichte namhaft gemacht, in welchen Gott auf diese dreifache Art nach einander genannt werden soll, und hiebei werden natürlich die drei dem Abraham erschienenen Männer als schlagender Beweis nicht übergangen, indem ihnen drei verschiedene Kraftäußerungen nach den drei verschiedenen Personalitäten beigelegt werden. Die Ideen des Werdens, Seins und Vergehens sind so allgemein und so jeder Erscheinung angemessen, daß sie mit leichter Mühe überall angebracht werden können. Jedoch dem Vers, machen auch andere Zahlen keine Mühe; für drei hat er nun die angegebene Erklärung, bei vier wird noch die immanente Naturkraft mit hinzu genommen, sechs sind die Schöpfungstage, denen der Symboliker tiefere Bezeichnungen unterzulegen vergißt, sieben sind eben diese in Verbindung mit der erhaltenden Naturkraft (S. 30, 32, 33), und zehn, nun, das ist ja einfach 7 -f- 3. Nun beginnt der Vers. (S. 22 ff.), zuerst die Geschichte der Israeliten bei ihrem Zuge durch die Wüste zu erklären. Mit dem Auszugs aus Egypten werden drei ceremonielle Satzungen festgestellt: 1) das Paschalamm, das auf Verschonung der Israeliten, also Erhaltung, hindeutet, 2) die ungesäuerten Brode, mit Beziehung ans den Ausgang aus Egypten, also gewissermaßen die Schöpfung des Volkes, und 3) die Auslösung der Erstgeborenen, was auf die Vernichtung der erstgeborenen Egypter hinweiset. Die Symbole hätten gewiß nicht ungeschickter gewählt werden können; denn das Paschalamm deutet eben sowohl auf die Ermordung der Egypter und durch die Reisefertigkeit, mit der man es verzehren soll, auf die Flucht aus Egypten, wie die Auslösung der Erstgeborenen auf die Rettung und Erhaltung derselben Unter den Israeliten, und

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