Wissenschaftliche Zeitschrift für jüdische Theologie
- Journal
- Wissenschaftliche Zeitschrift für jüdische Theologie
- Volume
- 1837
- Issue
- Heft 3
- Article
- Neuhebräische Poesie [Rezension]
- Date
- 1837-01-01
- Page
- Seite 400 (sequence 25)
- Language
- German
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40V Necenfronen. sich umgekehrt verhält (wie auch richtig S. 33 angedeutet wird), und von welcher er einige Proben nach einer Wiener Handschrift mittheilt, (nwvn fiiW V. 6 ist nicht mit »Geschicklichkeit," sondern Redlichkeit, das rechte Thun, zu übersetzen). Zwei andere Uebersetzungen folgen noch, und dann geht der Verf. (S. 30) zu den poetischen Leistungen Charisi's über. Kurz wird Charisi's Versuch, Hariri'S Makamen zu übersetzen, erwähnt; von ihm theilte de Sacy nach einer Oxford'schen Handschrift die dritte mit, und unser Vers, wiederholt diese in der vierten hebräischen Beilage (S.104 ff.). Hier bewegte sich Charisi in seinem eigentlichen Gebiete, und er bewährt eine meisterhafte Gewandtheit, die Kühnheit des arabischen Ausdruckes gefällig wieder zu geben. Nun wendet sich der Vers, zu Charisi's Hauptwerke, das seinen Nus begründete, dem Thachkhemoni. Er beschreibt zuerst dessen poetischen Charakter, gibt den Inhalt der einzelnen Gesänge an mit Auszügen und Nachbildungen, die zuweilen recht gelungen sind, und fünf deutsche Beilagen (S. 76 ff) liefern die Ueberfetzung des 14., 20.. 21., 23. und 40. Capitels. Wir haben bloß das erste, welches dem vollständigem, von de Sacy in dem Schristchen Nr. 3 gegebenen Texte folgt, verglichen und manche Stellen gefunden, in denen des Derf. Ueberfetzung der de Sacy's an Nichtigkeit nachsteht, manche auch, in welchen beide einer kleinen Berichtigung bedürften; jedoch sind dies Kleinigkeiten. — Als „Denksteine" folgen nun noch (S. 47 ff.) einige Notizen zur Geschichte der ,neuhebräischen Poesie und Kunfttheorie, die wir in dem größern, uus von Hrn. DukeS versprochenen Werke ausgeführt zu sehen wünschen. Außer dem Angeführten hat uns der Verf. noch zwei hebräische Poesien in den Beilagen (S. 95 ff.) mitgetheilt. Das erste ist dem Machsor der Bewohner der Romagna ' nicht Nom) entnommen und wird schon von Eaadias angeführt, spricht über die Hinfälligkeit des Menschen,