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Wissenschaftliche Zeitschrift für jüdische Theologie · 1837-01-01 · Heft 3 · p. Seite 392

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Journal
Wissenschaftliche Zeitschrift für jüdische Theologie
Volume
1837
Issue
Heft 3
Article
Neuhebräische Poesie [Rezension]
Date
1837-01-01
Page
Seite 392 (sequence 17)
Language
German
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392 Necenfwuen. lassen. Den andern Zweck freilich, zur weitern schriftstellerischen Benutzung der hebräischen Sprache zu ermuntern oder die selbstständige Entwickelung der jüdisch-ästhetischen Litteratur nach dem Aufhören der biblischen, nachzuweisen, können wir, wie bereits bemerkt, nicht anerkennen. Auffallend ist es jedenfalls, daß Hr. v. M., nachdem er blos kurz einleitend auf 24 Seiten Proben aus der biblischen Litteratur dargereicht, mit einem Male zu den allerneuesteu in hebräischer Sprache verfaßten Producten eilt, da doch der Vollständigkeit wegen Proben von den Darstellungsarten früherer Zeiten nöthig gewesen wären. Auch wäre, wenn diese Chrestomathie einen organischen Theil des ganzen Werkes bilden soll, wünschenswerth gewesen, daß blos solche Stücke gewählt würden, die in einem möglich reinen Style geschrieben sind, nicht aber solche, welche so stark rabbinisch gefärbt sind, wie z. B. sogleich S. 34 ff., wo auch gegen die Punctation, die allerdings bei diesen Stücken schwieriger ist, mancherlei einzuwendeu ist. Wir wollen hier blos von den drei Seiten 35, 36 und 37 einige nothwendige Berichtigungen angeben. 35 Z. 4 st. l. 1.^; 2 st. WN8LNN l. w->^Lvn; 6 .(vergl. S. 36 Z. 15 und S. 37 Z. LP vnn l. vnn > 4,3 lOI'' l. ^2^; 2L l- S. 36 Z. 10 in den Bikkhure Haitthim, aus denen das Stück entlehnt ist, heißt es: regelmäßige Form für 44H?22, l. 12W2- S. 37 Z. LL muß wohl rii-ldch (zu wählen) oder ähnlich heißen; 2L ndvNUVS nvv l. Vw- Solche und ähnliche Unrichtigkeiten (worunterzuweilen sogar Sinnesverkennung, vergl. r°üw st> ^2« in dem -Räthsel S., 206) sollten in einer Chrestomathie nicht Vorkommen. Jedoch bietet das Buch eine reiche Gallerte neuhebräischer, prosaischer und poetischer Darstellungen, und unter diesen manches schöne Stück, das man hier gerne zum zweiten Male liest, und den, welcher mit dieser Litteratur noch nicht bekannt ist, wird die Gelegenheit

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