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Wissenschaftliche Zeitschrift für jüdische Theologie · 1837-01-01 · Heft 3 · p. Seite 391

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Journal
Wissenschaftliche Zeitschrift für jüdische Theologie
Volume
1837
Issue
Heft 3
Article
Neuhebräische Poesie [Rezension]
Date
1837-01-01
Page
Seite 391 (sequence 16)
Language
German
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3SL 1. Neuhebräische Poesie. Sacy. Werke sagt, schon Andere versucht hatten, die aber, in ihrem Versuche verunglückt, in ihm, der von Mehren dazu anfgefordert wurde, einen glücklicheren Nachfolger gefunden hatten. Von dieser Uebersetzung hat uns Hr. de Sacy in seiner arabischen Ausgabe der Makamen Nachricht ertheilt, indem 27 Gesänge davon in Oxford aufbewahrt sind, von welchen der dritte durch Hrn. de S. abgedruckt wurde. Von dieser Uebersetzung jedoch nicht befriedigt, entschloß sich Elcharisi, «zum Ruhme der hebräischen Sprache" ein selbstständiges, dem Hariri in der Anlage ähnliches Werk zu verfassen, und dieses besitzen wir eben im Thachkhemoni, welchem große Gewandtheit und Witz nicht abzusprechen ist, aber wohl eigenthümlich dichterischer Werth. Hr. de S. hat nun dem Abdrucke dieses einen Gesanges eine Einleitung vorausgeschickt, welche über Elcharisi und seine Schrift im Allgemeinen handelt, und deren Inhalt angibt; der Gesang selbst ist ins Französische übersetzt und mit Anmerkungen begleitet. Der Text ist nach den Handschriften berichtigt, wo er mit bedeutenden Zusätzen versehen ist; die Uebersetzung und Anmerkungen aber sind dazu bestimmt, den Ungeübteren, mit dieser Poesie nicht Vertrauten, in das Labyrinth dieser Darstellungsart einzuführen und ihm dort den sichern Faden zu reichen, welchem Zwecke sie auch vollkommen entsprechen. Hat Hr. de Sacy sich einen Dichter der alten Schule gewählt, so ist Hr. v. Martinet, ein Schüler Wolfsohn's (S. 343), unterstützt von Hrn. Cand. Klein (Vorr.), in Nr. 4 mit der grvßern Verbreitung der Dichter aus der neuen Schule beschäftigt. Schon in der „hebräischen Sprachlehre ,« welche die erste Abtheilung der «hebräischen Sprachschule" bildet, von der vorliegendes Werk die zweite ist, hat derselbe, gegen die Gewohnheit der neuen Grammatiker, vielfach dankenswerthe Notiz von den altern jüdischen Grammatikern genommen; nun will er den Charakter der jüdisch-ästhetischen Litteratur durch größere Proben aus derselben hervortreten

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