Wissenschaftliche Zeitschrift für jüdische Theologie
- Journal
- Wissenschaftliche Zeitschrift für jüdische Theologie
- Volume
- 1837
- Issue
- Heft 3
- Article
- Neuhebräische Poesie [Rezension]
- Date
- 1837-01-01
- Page
- Seite 388 (sequence 13)
- Language
- German
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388 Receiisionen. D. Zunz (dieser Zeitschrift II, 315 ff.) mehrfache Bericht!- gütigen; daß Abraham ben David nicht Spanier war (S. 65), sollte von nun an in der jüdischen Geschichte ausgemachte Thatsache sein und der alte Fehler vergessen werden; daß Beer Schlesinger und Bernhard Schlesinger (S. 109) keine zwei Personen seien, hätte dem Verf. eine etwas nähere Bekanntschaft mit den jüdischen Namenverwechslungen gezeigt. Manche Stellen sind auch unrichtig gegeben. S. 173 A. 1 statt VVLL lies s'BLL, alle diese Segolatformen sind auch in Pausa nicht mit Kamez zu schreiben; S. 182 unten und 185 oben ist das Syrische nicht nach seiner Eigenthümlichkeitpunctirt, S. 184 A. 2 st. rmi'WÄ l. S. 205 ist D. 56 auffallend und gewaltsam mit chaldäischen Punctativnen vermischt und V. 42 ist st. 1ASA zu lesen 1ASA- Eine Willkür begeht auch der Vers., wenn er der Mischnah in dem Spruche zH-n rm eine Assonanz mit dem folgenden wyrwLNi dadurch unterlegt, daß er den ersten Satz ganz stillschweigend in xsti kbvpi umstellt. Jedoch wir verlassen hier den Hrn. Verf., der uns über diesen Gegenstand wenigstens noch ein Heft liefern wird, in welchem die Formen der hebräischen Dichtungen von der geonäischen Periode an behandelt werden, und gerne werden wir ihm noch ferner in den Gebieten der jüdischen Litteratur begegnen. Die Untersuchungen des Hrn. v. Zunz über die allmalige Ausbildung unserer Gebete und Festgedichte sind mit der reichen Gelehrsamkeit und dem klaren kritischen Blicke, welche alle Gegenstände neu beleuchten und an diesem, ausgezeichneten Gelehrten bekannt sind, nach Heidenhsim's und Rapoport's Vorgänge ausgearbeitet. Aus dem Gesichtspunkte, diese Festgedichte nicht eigentlich als Gebete, sondern zugleich auch als religiöse Vorträge des Vorbeters zu betrachten, gewinnt daS geschichtliche Verständnis; derselben sehr, und hätten