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Wissenschaftliche Zeitschrift für jüdische Theologie · 1837-01-01 · Heft 3 · p. Seite 387

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Journal
Wissenschaftliche Zeitschrift für jüdische Theologie
Volume
1837
Issue
Heft 3
Article
Neuhebräische Poesie [Rezension]
Date
1837-01-01
Page
Seite 387 (sequence 12)
Language
German
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387 1. Neuhebräische Poesie. Delitzsch. Stellen ans der Bibel in ihre Dichtungen zu verweben —- ein Verfahren, welches der Verf. den „Musivftyl" nennt und in einem besondern §. 32 geschichtlich erläutert — aus dem einfachen Grunde, weil sie sich an den nun wieder belebten Buchstaben der Schrift halten mußten, indem sie über die Sprache selbst nicht frei gebieten konnten. Das dritte Capitel beginnt die Lehre der Formen selbst und zwar die des „soferischen Zeitalters," d. h. die zur Zeit des Thalmuds bestehenden, und zwar unter die in Palästina geltenden für die hebräischen Dichtungen, und unter L die außerpalästinischen, mit Berücksichtigung der matten griechischen Ueberreste von alexandrinischen Juden und mit besonderer Benutzung der tüchtigen Schrift des Hrn. v. Philippson über die alexandrinischen Dramatiker Ezechiel und Philo. Als kleine Verbesserungen fügen wir nur noch an, daß Elias Levita das mesorethische Gedicht des SaadiaS nicht ausgenommen (S. 2), sondern dasselbe noch in dem späten Büchlein nwtib Sw eines frankfurtischen jüdischen ArzteS sich findet. Wieso der Verf. dazu kömmt, Heidenheim (S. 9 A. 1) Willkür in seiner Machsorausgabe vorzuwerfen, begreifen wir nicht; wahrscheinlich hat er die Ausgabe für die deutschen Juden vor sich gehabt und suchte darin den polnischen Ritus. Die Schreibung für Maccabäer (S. 28 A. 1) ist an sich, nach dem Zeugnisse des Syrers, unrichtig; die Behauptung des Verfassers aber, die Gemara schreibe immer so, ist auffallend, da diese blos den Namen Hasmvnäer kennt, und seine Erklärung des Wortes als ein Compendium von ^2 1N2 1NWNV ist erstens deßhalb unrichtig, weil die Alten solche Abkürzungen nicht kannten, zweitens aber, weil weder Mathathias noch seine übrigen Söhne, mit Ausnahme des Juda, .diesen Namen führten. Ueber das Zeitalter Bechai's (S. 45) hätte bereits Napoport (Nathan A. 40) eines bessern belehren können; über KalonymvS ben Kalonymos (S. 48 und 17V) verdanken wir nun Hrn.

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