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Wissenschaftliche Zeitschrift für jüdische Theologie · 1837-01-01 · Heft 3 · p. Seite 325

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Journal
Wissenschaftliche Zeitschrift für jüdische Theologie
Volume
1837
Issue
Heft 3
Article
Die Rabbinerzusammenkunft
Date
1837-01-01
Page
Seite 325 (sequence 13)
Language
German
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. ein Sendschreiben. 32^ selbst in kleinen Gemeinden , so Viele giebt, welche ganz andre Ansprüche an den jetzigen Geistlichen machen, deren Zutrauen auf ganz.andere Weise erworben werden muß, Allerdings diese.lärme» seltenweil sie.stch-'tiicht-cheeintrLchtiAtfühlen, weil sie nach und nach indifferent werden oder. durch den widerwärtigen Lauf der Dinge schon geworden sind;; aber wehe uns, wenn wir sie nicht beachten , weil sie nicht lärmend hervortreten; wehe uns, wenn wir die in manche»: von ihnen schlummernde»:, nur der Anregung bedürftigen, tüchtigen und edlen Kräfte fürs Judenthun: unbenutzt lassen. Wir »»lochten dies vor einen: hoher»: Nichterstuhle schwer verantworten müssen. — Aber wer führt uns aus diesem Labyrinthe? Das setzen Sw nämlich mit Recht voraus, daß auch ich das Zutrauen der Geineinde als wesentlich für unser« Wirksamkeit halte; und wodurch anders kan»: denn dasselbe erworben werden, als durch die Accvmodation an ihre religiösen Ansichten? Nun hören Sie, wie ich glaube, daß Zutrauen zu erwerben sei. Ich ineine, dieses würde dem Geistlichen als freiwilliges Geschenk dargebracht, »nenn er mit echt religiöse»:: Sinne das Ewigwahre ,; das klare Licht des Judenthrims, die freie sittliche Entfaltung vorhält, wenn er Institutionen, welche einen gediegenen Lebenökeim in sich enthalten, ungehenchelte Achtung erweiset, wenn er das Gute und Edle in seinem Kreise zu fördern bemüht ist, wenn er ohne Anschi: der Person der Tugend sich zuwendet und dem Laster eutgegeiitritt, wenn er gegen alles Verderbliche und Mißbräuchliche ankälupft, wenn ihn: das Wohl seiner Gemeindeglieder in jeder Beziehung ain Herzen liegt, nichts von ihren Angelegenheiten ihm als fremd erscheint, »penn er vorzüglich sein persönliches Interesse immer als untergeordnet zeigt, nicht Alles auf das Wachsen seiner Autorität berechnet, nicht seine Einkünfte beständig in Anschlag bringt, sondern es durch die That beweiset, wie er rein Diener der Religion, Diener der Wahrheit sei, das Interesse des Religiösen und Echtmenschlichen

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