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Wissenschaftliche Zeitschrift für jüdische Theologie · 1837-01-01 · Heft 2 · p. Seite 275

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Journal
Wissenschaftliche Zeitschrift für jüdische Theologie
Volume
1837
Issue
Heft 2
Article
Chaldäische Sprache und Litteratur [Rezension]
Date
1837-01-01
Page
Seite 275 (sequence 30)
Language
German
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Chalbäische Sprache und Litteratur. Fürst. 275 hat, und namentlich aus dem ersten Cap., wollen wir noch kurz bezeichnen. 1, 1. Sinn: Am Eingänge der 5Mrde wird Abrechnung gehalten, — 4, kein Sprichwort, sondern nudraschische Erklärung des bibl. 82. — 9. ist nicht von dex Beharrlichkeit die Rede , sondern, daß man sich, sobald man sich einmal vermiethet , auch für die geringste Arbeit hergeben müsse. W. 19. 25. 26. 44. gleichfalls unrichtig, 20. Sinn : Der Dieb wird nicht immer bei seinen ersten Diebstählen gelobtet, entgeht aber dem Untergänge doch nicht. — 41. muß übersetzt werden: Man (der Aufwärter) läßt in der Pfanne keine Ecke (für sich) stehen , aber man (der Essende) läßt (für ihn) eine Ecke in der Schüssel stehn. Der abgerissenen, falsch aufgefaßten, ebenso den Anfangsbuchstaben eines Capitels oder gar einem Akrostichon zu Liebe umstellten, Sätze giebt es hier eine große Menge. . Außer der Gnomvlogie, welche die ersten 22. Cap. u>m faßt, der.sich dann Sprüche aus dem Büchlein Ben-Sira und Stellen aus dem Thargum Mischte in zwei Capiteln anschließen, befinden sich in dem Buche noch witzige Erzählungen aus dem Midrasch zu den Klageliedern bis Cap, 50, dann die bekannten »Seemährchen« des Nabba bar bar Channah *) nebst einigen andern ähnlichen Sagen, einige Stellen aus dem zweiten Thargum zu Esther, endlich mehre in chald. Sprache abgefaßte Piutim (C. 41, Akdamuth, wobei auf Zn der Ueberschrist (Cap. 31.) ist n N"lM8 nicht gramm. richtig, da der st. eonstr. mit nicht flehen kann, sondern entweder wegfallen oder, wenn Dies bleiben soll, der st. absol. (entweder Neünitus oder iiiclek.) oder auch das Nomen mit dem Suffixe stehn muß. Derselbe Zrrlhum ist auch Cap. 33-Ueberschrist bei N N11VNL- Bei dem andern Theile dieser Ueberschrist n und bei Ueberschrist 34: ist dieser Zrrthum vermieden; jedoch sollte in ersterer das Nomen im Pl. stehn, da der Erzählungen mehre sind, bei letzterer auch das Suff, im Pl., da daS Nomen, auf welches dasselbe sich bezieht, ein Plural ist. 18*

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