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Wissenschaftliche Zeitschrift für jüdische Theologie · 1837-01-01 · Heft 2 · p. Seite 270

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Journal
Wissenschaftliche Zeitschrift für jüdische Theologie
Volume
1837
Issue
Heft 2
Article
Chaldäische Sprache und Litteratur [Rezension]
Date
1837-01-01
Page
Seite 270 (sequence 25)
Language
German
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270 Recensivnen. welchem so Etwas möglich ist. — Tief in den Sprachvrgm nismus eingehend und reich an Folgerungen ist die Bemerkung, daß und Diminutivformen sind (§. 180, 14. S.203; Perlenschnüre, Scholien zu 15, ln. Glossar Betrachten wir nun zuerst die „Perlenschnüre" als eine „aramäische Chrestomathie mit Erläuterungen und Glossar" und als ein > „zu dem Lehrgebäude gehöriges Uebungsbuch", so wollen wir nicht die Ausnahme späthebräischer Stücke, welche durchaus keinen chald. Charakter an sich tragen, besonders tadeln, obgleich sie es dem Schüler sehr erschweren, mit der äram. Eigenthümtichkeit vertrant zu werden, und rechnen wir dieselbe vielmehr dem andern Zwecke zu , «ine Sammlung thalmudifcher Sentenzen, ohne Unterschied der Sprache, in welcher sie geschrieben sindzu'-veranstalten. Widerspricht es nun diesem Zwecke freilich-wieder, wenn diese Sähe zuweilen chaldaisirt und daher gar nicht in ihrer ursprünglichen Gestalt erscheinen, so mag Dies,-durch di« Rücksicht auf eine chald, Chrestomathie entschuldigt werden. Nur muß dann auch dev Forderung entsprochen-werden, daß die Umwandlung von Seiten des Verfs. keine gewaltsame sek, welche uns die Ursprünglichkeit entzieht und. «ns doch kein Chaldaisch gibt, sondern, eine Mischung, halber Elemente. Dieser gerechten Anforderung ist jedoch nicht genügt; denn wen» wir blos auf das erste Capitel Hinsehen, so finden wir schon in ihm Sätze genug mit den widersprechendsten Bestandtheilen. In einem ganz hebr. Satze 1, 24. wird in chaldaisirt (vgl. 2, 16 u. a); aber auch dieses ist gar nicht chald. in der Bedeutung Ort, was rrnv u. dgl. heißt, sondern kommt nur in wenigen Stellen des Tharg. für Standpunkt vor. Sollte jedoch der Herr Vers, glauben, die andern Wörter in diesem Satze konnten wenigstens der Form nach für chaldäisch gelten — obgleich die ganze Ausdrucksweise keine chaldäische ist —, so ist zu bemerken, daß

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