Wissenschaftliche Zeitschrift für jüdische Theologie
- Journal
- Wissenschaftliche Zeitschrift für jüdische Theologie
- Volume
- 1837
- Issue
- Heft 2
- Article
- Chaldäische Sprache und Litteratur [Rezension]
- Date
- 1837-01-01
- Page
- Seite 268 (sequence 23)
- Language
- German
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268 Necenfionen. das Paradigma der Grundform der ersten Conjugation (S. 109) ein Stammwort aufstellt, dessen Existenz wir bezweifeln möchten, da wir glauben, ISN nehme im Chald., wie auch in der Mischnah (vgl. Khilajim 2, 3. 4. 5, 7. Therumoth 9,1. und das gemaristische , ähnlich dem hebr. ibn, manche Formen von dem verwandten Stamme an, dah. Aphel r-,2W (mit Dagesch im Pe), Fut. Peal und Ebenso sind die Formen und (§. 132) in Anspruch zu nehmen, da dieses Wort in (Mischnah und) Tharg. blos im Piel (Pael) vorkömmt, also ü. s. w. zu punctiren ist. Auch die abweichenden Participfvrmen im Chald., brch)?, und ermangeln der Belege. Die neuen Verbalbildungen im Thalm. von Vvivv (S. 146) sind ohne Beleg, sowie die Annahme, daß das Zahlwort nvnv und 'mvnw für 19 gesetzt werde (S. 240), und daß Jonathan (d. h. T. j. I) das bibl. iw *>nw mit is'mn übersetze (S. 241), welchem letzteren dann tiefere Sprachbeziehungen untergelegt werden, gleichfalls ohne Nachweis sind, aber wohl auf je einem irrigen Beispiele beruhen, das in unfern Ausgaben sich findet. Während nämlich neunzehn in allen Thargumen durchgehends mit r>WN gegeben wird, findet sich im T. j. Gen. 11, 25. i-ivNtv, offenbar fehlerhaft statt 'NVIVN, und während im T. j. für NW inw beständig (vgl. 2. M. 26, 7. 8. 36, 14. 15. 4. M. 7, 72. 5. M. 1, 3.) >nvnn vorkommt, hat sich die von dem Verf. bemerkte Ucbersetzung blos ein Mal (4. M. 29, 20.) irrthümlich eingeschlichen. Die Pronvminalformen, welche ein vorn anhängen, schließen keineswegs den Begriff der Selbstheit in sich (S. 235 u. 236), sondern haben blos Dativbedeutung (^n^, mir, ihm); ebenso werden diejenigen Pron.-Formen, welche ein am Ende haben (S. 203), als eine indo-germanische Bildung betrachtet, wahrend das wie im Arab., die