Wissenschaftliche Zeitschrift für jüdische Theologie
- Journal
- Wissenschaftliche Zeitschrift für jüdische Theologie
- Volume
- 1837
- Issue
- Heft 2
- Article
- Chaldäische Sprache und Litteratur [Rezension]
- Date
- 1837-01-01
- Page
- Seite 267 (sequence 22)
- Language
- German
- Belongs to
- article
- OCR quality
- 90% known words query
- IRI
…/2929020-2929031-2929034-2930934--1760-2931077- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
OCR text
bhaldäische Sprache und Litteratur. Fürst. 267 AnfangconsoNanteN verlieren, oder bei welchen derselbe schwach ist, ein Jtthaphal hat (vgl. Luzzatto in Nr. 1. S. 99), gerade wie auch die Mischnah ein Nitthaphel für solche Stämme kennt, z. B. ysiNL (Erubin 6, 7)'ch. Es scheint daher «her eine bei der Trübung der richtigen im Hebr. sich vorfindenden Modalitätsanschauung entstandene Vermischung zu sein, als eine ältere Einheit, die sich erst später getrennt hätte. — Gut dargestellt sind die aus den Participien gebildeten Zeitformen (§. 128 u. 129). Hingegen sind andere Formen nicht genau geprüft. — So wird (§. 158) geleugnet, daß bei das Thaw dageschirt sei, gegen die Autorität unserer Bibelausgaben (vgl. nur z. B. Dan. 2, 5 u. 4, 9) und gegen die Analogie des Syrischen, welches das Thaw geradezu doppelt setzt Ebenso sind die Jnfinitivfvrmen 3v(i)d, nicht gehörig gewürdigt (S. 113); sie sind keine chald., sondern eigenthümliche mischnaitische Formen und finden sich gerade blos mit Vorsehung des Lamed, wo die Bildung des Inf., wie sie in regelmäßigen Zeitwörtern Statt findet, nämlich die Futurumfvrm mit Abwerfnng der Präfvrmativbuchstaben anznnehmen, beibehalten wurde. Das Jod ist blos Lesemutter, ebenso wie auch bei den Nomknalformen auf die richtige Aussprache blos i(^)- ist und nicht (wie §. 180, 6 angegeben wird), was sich nur in manchen falschen Punctativnen der Thargume findet, an die der Herr Vfr. auch andere uns unbegründet scheinende sprachliche Bemerkungen knüpft (tz. 140 Ende, tz. 161.), und vielleicht würde sich über noch manches hier Vvrgetragene ein sichereres Urtheil fällen lassen, wenn die Stellen immer angegeben wären, wo die Beispiele sich finden sollen. So wenn *) Eine Verschiedenheit zwischen dem Syr. und Chald. hieraus mit Luzzatto a. a. O. zu beweisen, schien uns oben die Abweichung doch zu geringfügig.