Wissenschaftliche Zeitschrift für jüdische Theologie
- Journal
- Wissenschaftliche Zeitschrift für jüdische Theologie
- Volume
- 1837
- Issue
- Heft 2
- Article
- Chaldäische Sprache und Litteratur [Rezension]
- Date
- 1837-01-01
- Page
- Seite 264 (sequence 19)
- Language
- German
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264 Necenfiouen. (vgl. noch §. 75) . sondern in dieses verhärtet, weil das mit (dem undeutlichen) -xihV verbunden wird, vvrhergeht; die Verwechslung von wirr und finde ich dort gar nicht. — Bei den Abstufungen des Chaldaismus, welche §. 1.9 gegeben werden, ist 6) die Paraphrase der Propheten, zu b), der des Onkelos, hinaufznrücken, während e), der Styl Jonathans (d. h. je^ I) und des jer. Tharg. (II), enge mit e), den Paraphrasen der Hagiographen, zu verbinden ist. Wäre in der Grammatik selbst ans diese verschiedenen Stufen gehörig Rücksicht genommen, und die sich abschließenden historischen Gestaltungen , wie sie sich vielleicht in keiner andern Sprache in diesem Maße finden , gründlich nachgewiesen worden, so hätten wir Grund, uns über einen bedeutenden Fortschritt der Einficht in den Gang der Sprache und den Charakter der einzelnen Schriften zu freuen. Aber gerade in diesem wichtigen Theile ist Nichts gethan, um die Lücke, welche die früheren Grammatiken gelassen, anszu- , füllen, und die Bemerkung, welche in der Einleitung von den verschiedenen Stufen gemacht wird, ist als eine vereinzelte zu betrachten. — Wir verlassen hiemit die »einleitenden Paragraphen", welche noch viele gelehrte, fleißig gesammelte Notizen über die verschiedenen Schriftcharaktere bringen, und gehen zur eigentlichen Grammatik. Diese enthält in zwei Haupttheilen die Elementarlehre, d. h. die Lehre von den Lauten und deren Umwandlung, und die Lehre von den Wörtern und Wortformen, mit den Unterabtheilungen der Verbal- und Nominalfvrmenlehre; die Syntax ist einem später» Bande Vorbehalten. Hier ist es nun namentlich, wo die allgemeine Sprachfvrschung und auch manche a priorisch-philosophische Voraussetzungen einen bedeutenden Raum einnehmen. . Wir verweilen , hiebei nicht lange und bemerken blos kurz Einzelnes, das uns aufgestoßen. (S. 85) ist wohl nicht aus^nZ zusammengezogen,