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Wissenschaftliche Zeitschrift für jüdische Theologie · 1837-01-01 · Heft 2 · p. Seite 261

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Journal
Wissenschaftliche Zeitschrift für jüdische Theologie
Volume
1837
Issue
Heft 2
Article
Chaldäische Sprache und Litteratur [Rezension]
Date
1837-01-01
Page
Seite 261 (sequence 16)
Language
German
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Chaldäische Sprache und Litteratur. Fürst. 261 wird, so ist hiegegen im Allgemeinen zu bemerken, daß ein Plural ist, der sich einzig und allein in dem jerus. Tharg. zum Pentateuchs und den ihm nahe verwandten Thargumen zu den Psalmen und Hiob findet, woselbst die Endung "Nzuweilen für den Plural gebraucht wird (vgl. ZunzS.74, A.). Daß aber oder iniv oder gar niv (wie das Glossar zu Nr. 4 angiebt) ein Singular sei, der einen Plur. bildet, ist ein Jrrthum, den der Vers. Buxtorf verdankt; rrniv nämlich Jer. 50, 38. ist nicht der Sing, mit dem Artikel, sondern übersetzt das Hebr. also Plur. mit dem Suff. 3. P. w. (^; 3.P. m., oder wrrniv), ün T. j. Gen. 49, 4. ist aber offenbar eilend, zu lesen. Hieraus entstand auch die unrichtige Auffassung des Spruches 1, 34. in den Perlenschnuren, welcher übersetzt werden muß: Helle (ninH der Wolken — wenig sind ihre Wasser, Trübe ("stVN) der Wolken — viel sind ihre Wasser, wo sich das Suffix auf die hier eingeklammerten Hauptwörter bezieht, welche gleichfalls in den Scholien daselbst irrig gedeutet werden. Nicht minder sind in der Formenlehre an unserer Stelle die Worte Raschi's Chagigah 14 s falsch genommen, da dieser dort nicht in dem Stamme ->U, sondern in dem Pathach, welches das dem Worte vorausgehende Beth hat, die Determination findet. — Wenden wir uns zu der zweiten Verschiedenheit, nämlich in der Bildung der 3. P. m. in der zukünftigen Zeit, wo das Chald., gleich den übrigen sem. Sprachen, sich des Jod, das Syr. aber des Nun bedient, so läßt sich dieselbe doch nicht dadurch abweisen, das die jerusalemisch-syr. Mundart, welche sich überhaupt dem Chald. zuneigt "), und nur sie allein, auch *) Vgl. den Gebrauch des bei derselben, während das eigentlich Syrische nur kennt (S- Luzzatto in Nr. i, S. 96 u. Hoffmann a. a. O. S. 163), den Gebrauch des vii (Hoffm. S. 290).

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