Mannheim
Compact Memory

Wissenschaftliche Zeitschrift für jüdische Theologie · 1837-01-01 · Heft 2 · p. Seite 260

Scan of the page
Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Wissenschaftliche Zeitschrift für jüdische Theologie
Volume
1837
Issue
Heft 2
Article
Chaldäische Sprache und Litteratur [Rezension]
Date
1837-01-01
Page
Seite 260 (sequence 15)
Language
German
Belongs to
article
OCR quality
96% known words query
IRI
…/2929020-2929031-2929034-2930934--1753-2931070
Visual Library
page viewer of the UB Frankfurt

No entity mentions on this page.

OCR text

26V Recensionen. sogen. Chaldäischen und dem Syrischen, ist in der neuern Zeit meistens nicht einmal ihre dialektische Verschiedenheit zugegeben worden; dieser Meinung pflichtet auch unser Vers, bei (§. 5 — 10), und Ewald gründet nicht mit Unrecht hierauf den Tadel, daß dennoch das Chaldäische besonders behandelt werde. Sehen wir jedoch auf die vorkommenden, fast durchgehends festgehaltenen Verschiedenheiten, so können wir sie nicht für so unwesentlich halten, um ,sie ganz bei Seite zu setzen. Wollen wir auch auf diejenigen Differenzen kein Gewicht legen, daß das Chaldäische (nach der portugiesischen Aussprache) die Vocale a , o und i . hat , wo das Syrische o,, au und ai setzt,, ebenso die Verschiedenheit in Beziehung auf Dagesch und den Ton nicht beachten, weil sie zweifelhaft bleiben, so bleibt doch der Unterschied, daß der Chaldäer den Voeal e, der, Syrer aber das i, und zwar besonders als Hülfsvocal, liebt. Wenn Herr F. dagegen geltend macht, auch im Chald. spiele e und i, z. B. in und ist einander , so glauben wir, dennoch die erste Pumtativn — wenn auch die letztere Schreibung des Wortes sich findetwelche derselbe als »Mißgestalten, aus Unkenntnis; entstanden" (5. 84, 2. S. 75) verwirft, beibehalten zw-Müssen,, hinderstMmlsch das Jod hier blos Lesemutter ist,- welche ehW-tzur Bezeichnung des zusammengesetzten Schema (wie schon in der Mischnah bei und gebräuchlich ist); dient (vgl, noch §. 57, 1. S- 59. Z. 73, 2 u. §. 108, St 97). - Einet ähnliche Verkennungder m. I. finden wir §.7i.,4, wo nicht sondern 1-^8 zn-lesen ist. Ebensowenig setzt, auch das Syrische ein i für. das-, griechische e; nur für das (Helle e) das eben die Orientalen als Jtacisten i sprachen ( wird es gesetzt, während das r immer e lautet (vgl. Beispiele bei HoffMann Aramm. sz-r. S. 2i). Wenn in demselben §., um die-Verwandtschaft zwischen a und o im Hebr. zu erweisen, auf >,-2 und Wasser, verwiesen

Text as recognised by OCR (ABBYY FineReader), without corrections. Entity mentions: TagMe (2021); their positions were matched to this text again.