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Wissenschaftliche Zeitschrift für jüdische Theologie · 1837-01-01 · Heft 2 · p. Seite 242

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Journal
Wissenschaftliche Zeitschrift für jüdische Theologie
Volume
1837
Issue
Heft 2
Article
[Rezension]
Date
1837-01-01
Page
Seite 242 (sequence 7)
Language
German
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242 Recenftonen. . Katheder haben, um dieses Ausspruches willen, die hohe Lehrweisheit Jesu's verkündigt und zur Nachahmung -empfohlen; aber wenn es die Beürtheilung eines jüdischen Philosophen gilt, dann heißt Lehrweisheit — Verschmitztheit. — Aber nein, so spricht Herr H., mit scharstrennender Logik Alles untereinander würfelnd'; in die Mitte hinein, M. hat noch mehr gethan, als die Wahrheit verschwiegen, er wußte „durch einen listigen Anschlag« die Unschuld eines seiner Verehrer, der einer Diebshehlerei verdächtig war und seine Fürsprache angcfleht hatte, ohne das Verbrechen und den Grad des Verdachtes zn kennen, wahrscheinlich zu machen und dadurch seine Befreiung zu bewirken. Herr H. versteht eS, die Neugierde zn reizen, ohne dieselbe, wo es ihm dient, zu befriedigen. Was war der „listige'Anschlag", dessen sich M. bediente? nicht wahr, ein recht feiner Betrug? Wir wollen sehen! Der Verehrer M.'S, von dem hier die Rede ist, ist eben jener Abigedor Levi, mit dessen Briefwechsel wir oben unserm Gegner ein freundliches Geschenk machen wollten, und welchen wir auch hier benützen wollen. Der Genannte war wegen eines Verdachtes, welcher auf ihm ruhte, zehn Monate lang in Pirna in Sachsen eingekerkert, ohne daß ein Verhör mit ihm vvrgenommen oder ein Urtheil über ihn ausgesprochen wurde. Er wandte sich in seiner Nvth an M., ohne von ihm gerade besondere Abhülfe zu erwarten, sondern mehr einen Trost und eine Besprechung über wissenschaftliche Dinge, welche ihm lieb geblieben waren. Mend. antwortete demselben, gegen seine Gewohnheit in diesem Briefwechsel, in deutscher Sprache und mit deutschen Buchstaben , und zwar mit, der Post, in der Voraussicht, daß der Commandant den Brief erbrechen, durch Lesung desselben erkennen werde, daß der Angeschuldigte kein-gemeiner Mensch sei, und in der Hoffnung, daß auch durch die nähere Beziehung zu M., welche dieses Schreiben bezeugte, ihm einige Erleichterung und schnellere Gerechtigkeit

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