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Wissenschaftliche Zeitschrift für jüdische Theologie · 1837-01-01 · Heft 2 · p. Seite 239

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Journal
Wissenschaftliche Zeitschrift für jüdische Theologie
Volume
1837
Issue
Heft 2
Article
[Rezension]
Date
1837-01-01
Page
Seite 239 (sequence 4)
Language
German
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Hartmauus 2. Antwortschreiben an Salomo. 2äS Vergleichungen mit Kamee len in den christlichen Begründungsschriften sich passend angereiht hätten; da wird die schone Bemerkung gemacht, welche i wir den Bearbeitern der Geschichte der Philosophie und der Dogmengeschichte empfehlen, daß ans der Bezeichnung Rabbiner schon heroorgehe, daß derselbe vollständig dem Nabbinismus anhange, wie auch ein Kantianer nicht von dem Kantischen Systeme abweiche (S. 36), da erfahren wir, daß der Plural von heiße enn-vn und daher auch zu punktiren sei (S. 111 u. 112); und nebenbei werden ganz artige Sächelchen erzählt, damit die Leser bei den etwas langweiligen Reden nicht einschlafen und den plebejischen polemischen Ton vergessen, sowie wer die beiden Edzardi's gewesen seien, wie viel Gutes zwar von allen Seiten über Mendelssohn gesagt worden, wie aber doch Hamannin seiner menschenfeindlichen, christlich-mystischen Richtung, gegen den gewandten und jüdisch-aufgeklärten Mann sich hie und da einmal, im Widerspruche mit andern seiner Aenßerungen, bitter ausgelassen habe. Freilich fehlt hier gerade in dieser Charakteristik M.'s die versprochene Nachweisung seiner Doppelzüngigkeit und Wahrheitslvsigkeit; aber Versprechen und Geben, sagt Herr H., sind zweierlei Dinge. Habe ich ja auch „wissenschaftliche Belehrungen ans dem Thalmud" versprochen, und gebe sie gleichfalls nicht. Jedoch verspreche ich auch diese nochmals und noch manche andere Büchlein dazu, und damit ist es für jetzt auch genug. Den vielen Beweisen, welche unser Gegner von der sittlichen Größe M.'s aufführt, fügt er zwar, zur Bekräftigung seines Urtheils, das den edlen Mann der Täuschung zeihte, einen Anhang (S. 99 — 110) hinzu; aber alles in demselben Bemerkte zeigt nur von der größten Befangenheit des Herrn H., oder, wie derselbe sich ans drücken würde, von arglistiger und geflissentlicher Täuschung. Kaum bedürfen seine Belege einer ernstlichen Widerlegung. Mendelssohn soll getäuscht, und hieß ist, nach dem allgemeinen Sprachgebrauche, wissentlich

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