Wissenschaftliche Zeitschrift für jüdische Theologie
- Journal
- Wissenschaftliche Zeitschrift für jüdische Theologie
- Volume
- 1837
- Issue
- Heft 1
- Article
- Wiesbaden
- Date
- 1837-01-01
- Page
- Seite 153 (sequence 9)
- Language
- German
- Belongs to
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Nachrichten, 153 mit begönnö ekst D. 3 (in Erod., V. 7 in Dent.). Gerade Dieses zeigt sich auch als das Richtige, denn nach der bisherigen Annahme wäre die von der Masorah angegebene Gesammtsumme der Verse in jedem der beiden Bücher—-- wo natürlich nach der gewöhnlichen Verseintheilnng gezählt wird, gerade wie Dies auch beim entsprechenden Falle im 1. W-che geschieht--, und demnach auch die von ^derselben gleichfalls vcrzeichncte Ge-> sammtsumme der Verse in allen fünf Büchern, unrichtig. Denn statt 1,209, wie die Mas. für Erod. angiebt, müßten es 1,210, und statt der 955 des Deut. 956, und somit die Gesammtzahl nicht 5,845, sondern 5,847 sein, wie man sich leicht durch dys Nachzählen überzeugen kann , und wie auch Reggio, in seinen S. 30 ändern wollte. Nach unserer Annahme hingegen ist Dies vollkommen, richtig, sowie sich auch daraus erklärt—. maS gleichfalls Reggio auffallend war ---, daß im A. Buche der Vers 22, 27 und im ü. der V. 17, 30 als die Mitte des Buches angegeben wurde.---- Ist nun diese Versabtheilung gegründet, so wäre cs, wie gesagt, auffallend, wenn diese nicht gleichfalls hier eine Geboteeintheilung zu ihrer Grundlage hätte, und wir glaubten deßhalb, die ältere Masorah mit in den Kreis nach, Sakefkaton, Munach, Thalscha, Kadma, Asla, Muiiach, Rebia u. s. w. Diese ist jedoch entweder jünger» Ursprunges und entstand aus dem Jrrthnme, weil man meinte, die Bezeichnung des mit Silluk gehöre der andern Abthei, kung und daher die mit Athnach die Zusamnienziel hung des ganzen Stückes in einen BerS anzeigen sollte, aber deßhalb als irrig erschien, weil auch^^U?^ ein Athi Nach hatte und zwei nicht in einem Verse stehen könne», und! darum eine Abänderung vorgsnommm. wurde, — für welche! spätere Einrichtung noch Das spricht, daß in manchen Aus? gaben diese dritte Art der Accentuatio» gar nicht vollständig sich findet —, oder es sollte damit angedeudet werden, daß 7 diese zwei Gebote vo» Gott selbst zum ganzen Volke gespro, chen wurden und sie daher im enge» Zusammenhänge betrachtet zu werden verdienten.