Wissenschaftliche Zeitschrift für jüdische Theologie
- Journal
- Wissenschaftliche Zeitschrift für jüdische Theologie
- Volume
- 1837
- Issue
- Heft 1
- Article
- Wiesbaden
- Date
- 1837-01-01
- Page
- Seite 149 (sequence 5)
- Language
- German
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Nachrichten. 149 ständnissen geführt, so daß— obgleich die s. g. „maimonidischen Bemerkungen^, aus der Schule des Rothenburger Meir ben Baruch, die diesen Theil des Maimvnides fleißig zu berichtigen suchen, hier schweigen —man bald die Paraschah zu 2. M. 8,1 streichen und die Zahl drei der dort aus einander folgenden geschlossenen Paraschen in zwei umändern wollte, wegen Nichtübereinstimmung mit «nscrn Mspten und Ausgabe», gegen die Autorität älterer Drucke (vgl. Karo zur St>), und ohne gar weiter die Paraschen im Dekaloge zu beachten, bald hier berichtigen wollte und sich nicht bloS auf die Autoritäten berief, die die Theilung des letzte» Verses verlangen, sondern auch in Codd. des maimonidischen Werkes selbst so gelesen haben wollte (vgl. Masud Chai Rokeach im zur St. nnd Menachem de Lonsano im Or Thorah), ohne auf die frühere Abweichung Rücksicht zu nehme». Es ist nun sicher, Laß Maimvnides diese Verschiedenheit zwischen Exod. und Deut, in den Paraschen annahm, und mit ihm stimmen viele Ausgaben, sowie auch Bruns kn den wasvrethischc« Auszügen aus Mspten, die er in Eichhorns Repertorium u. s. ro. (XU, 242 — 278) giebt, ans einem sehr ausgezeichneten Msptr 600 die Randglosse anführt, das; im Exod. in dem Exemplare, aus dem diese Abschrift genommen sei, keine Paraschah bezeichnet, obgleich ein leerer Raum gelassen sei. Es ist offenbar, daß Dies auch die frühere Bestimmung gewesen, die erst später, um eine Gleichartigkeit zwischen den zwei verschiedenen Bücher» zu erzielen, abgeändert worden, da sich ein Grund für den umgekehrten Fall gar nicht denke» läßt. Wie nun aber die Schwierigkeit zu heben sei, Heils der in den zwei Büchern verschiedenartigen Theilung, Heils für de» Exod. selbst, der nun blos neun Gebote haben würde, darüber entstanden gleichfalls schon in der ältesten Zeit unter den Jude» zwei verschiedene Meinungen. Man kam nämlich meist darin überein, daß das letzte Stück blos als ein Gebot zu betrachten, hingegen das erste Stück zu thcilen sei; aber dieses Heilte man verschieden. Die ältere Ansicht scheint diejenige zu sein, zn welcher Philo und Jvsephus — nach ihnen mehre Kirchenväter — (wie es schon Herr S. ansiihrt), eine Ansicht bei Ebn Esra und