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Wissenschaftliche Zeitschrift für jüdische Theologie · 1837-01-01 · Heft 1 · p. Seite 148

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Journal
Wissenschaftliche Zeitschrift für jüdische Theologie
Volume
1837
Issue
Heft 1
Article
Wiesbaden
Date
1837-01-01
Page
Seite 148 (sequence 4)
Language
German
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148 Nachri ch t e n. sten nach dem Weibe deines Nächsten, und dclirn: Du sollst nicht begehre» das Hans u. s. w.; es ist hier also erstens »nit dem Gelüsten ein weit geringerer Grad als mit dem Begehren ausgedrückt, da jenes nicht gerade den Wunsch zum völligen Besitze in sich enthält, und cs könnte somit dieses Stück in die zwei, zwar sehr ähnliche, Thcile zerlegt werden, umsomehr, da dort zweitens „Haus" nicht m dem oben angedeuteten weiten Sinne genommen , sondern einfach ans das Gebäude bezogen wird, westhalb noch ausdrücklich „Feld" daneben stehen muß. Der Charakter des Deuteronomiums rechtfertigt diese Verschiedenheit auch hinlänglich. E. E. zum Deut, ahnt alle diese Unterschiede, jedoch ist er in sich nicht ganz klar, auch scheinen seine Worte durch hineingckommene Fehler entstellt.— Wie es scheint, haben auch die Masvrethen an diese Verschiedenheit gedacht. Es ist nämlich die Eintheilung in offene und geschlossene Paraschen und beim Dekaloge (wie auch S. bemerkt) ein Fingerzeig für die Eintheilung derselben. Nun wird in beiden Büchern ohne allen Streit das erste Stück (von nämlich bis nicht getheilt, gleichfalls unbestritten ist die Thcilung des letzten St»ckcs im fünften Buche (vor eMseH)), während hingegen die entsprechende Theilung im zweiten Buche (vor dem zweiten nicht allgemein angenommen ist. Maimonides nämlich in der Lehre über (Dcnkriemen,- Pfosten und) Gesetzesrolle (W. d. L. II, 3) VIII, 4 giebt die Paraschen des Pentateuchs an, und während er im Deut, diese Eintheilung des letzte» Stückes giebt, erwähnt er ihrer für den Exodus »licht. Ein Zrrthum kann Dies nicht sein, da er die Zahl der auf einander folgenden geschloffenen Paraschen auf sechs angicbt, was dann auch fehlerhaft sein müßte statt sieben; ferner aber hängt Dies mit einer andern Annahme bei ihm zusammen, indem er nämlich bei 2 M. 8. 1 eine geschlossene Paraschah annimmt, die in unfern Ausgaben vermißt wird, ihn» aber zum Ersätze bei der Gcsammtzahl — die auch er gleich der Masvrah angiebt— dient, die um eins vermehrt werden müßte, wenn auch die Thcilung dieses Verses in zwei geschlossene Paraschcn angenommen würde. Dieses hat nun freilich zu Mißver-

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