Wissenschaftliche Zeitschrift für jüdische Theologie
- Journal
- Wissenschaftliche Zeitschrift für jüdische Theologie
- Volume
- 1837
- Issue
- Heft 1
- Article
- Baiern [Nachricht]
- Date
- 1837-01-01
- Page
- Seite 128 (sequence 6)
- Language
- German
- Belongs to
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128 N a ch r i ch t e n. und der Begräbnisse, k) der Kirche nstrafcu nach ihrer Art und Abstufung bis zur völligen Ausschließung von Confessivnsnutgliedern? 4) Welche verschiedene Meinungen unter ihnen über die angcdeuteten Punkte bestehen und welche Parteien sich hiernach gebildet haben? II. 5) Auf welche Weise, in welchem Umfange und nach welchen Lehrbüchern bisher der Religionsunterricht unter ihnen ertheilt wurde» was hierin auszumerzen, was zu verbessern, und welches Lchrvuchketwa vorläufig im Ki'eise eiuzuführen wäre? III. 6) Worin ihr Gottesdienst, je nach den verschiedenen Zeiten , Anlässen Und Zwecken bestehe, welche Förmlichkeiten dabei zu beachten seien, wer an der Leirung desselben Antheil zu nehmen und überhaupt thätig mitzuwirken habe, und welche Anordnungen für die Zukunft bis zum Eintritt einer allgemeinen Synagogen-Ordnung für das ganze Königreich zu treffen sein dürsten? IV. 7) Ob und unter welchem Titel eine oberste kirchliche Behörde für das Königreich zu bilden sei, aus welchen Mitglieder« dieselbe zu bestehen habe, wie sie zu bestellen sei, mit welcher Besoldung und wie diese anfzubringen, mit welchem Wirkungskreise und unter was für Bestimmungen hinsichtlich des Geschäftsganges» der Exigenz re.? 8) Ob Und wie nach gleichen Rücksichten eine oberste Kirchenbehörde für den Untcrmainkreis zu bestellen sei? 9) Welche Vorschriften für das.Verhältuiß der Districts-Rabbincr zu den ihnen untergeordneten Rcligionslehrern und Dienern, so wie zu den Gemeinden zu ertasten wären? 10) Welche Normen für die höher» Schulen und die religiöse Bildung der Rabbinatscandidaten zu geben waren? Diese schon genug Msgcdehnten Fragen erweiterte sie später noch mehr, so dast sic einen ganzen Katechismus von 60 Fragen abfaßte und vorlegte, Fragen, die ganz und gar Nichts mit dem eigentlichen Zwecke der Versammlungen gemein haben, dabei thcils zu gelehrt und schwierig» als daß eine so gemischte Versammlung sie richtig beantworten könnte, theils anzüglich und delicat, theils und zwar meistens vom Hauptthema abschwcisevd und zu kleinlicher Zersplitterung, zu Spitzfindigkeiten und. unerheblichen Disputen veranlassend. Ein Theil dieser Fragen ist von dort auf den Qbermainkreis übcrgcgangen, doch nur die wesentlichsten, und zwar