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Wissenschaftliche Zeitschrift für jüdische Theologie · 1837-01-01 · Heft 1 · p. Seite 113

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Journal
Wissenschaftliche Zeitschrift für jüdische Theologie
Volume
1837
Issue
Heft 1
Article
Chaldäische Sprache und Litteratur [Rezension]
Date
1837-01-01
Page
Seite 113 (sequence 11)
Language
German
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113 Chald- Sprache u. Litteratur. Zunz. von diesem Gesichtspunkte aus leicht, daß das Bedürfnis; der geschriebenen Übersetzung sich schon früh fühlbar gemacht, indem man nicht die Bibel der Willkür der Uebersctzer Preis geben mochte, aber auch ebensowohl, daß diese sich nicht-ganz die Freiheit nehmen ließen, durch Abänderungen und Zuthaten ihre eignen Ansichten dem Volke mitzutheilen, welche dann auch zuweilen kn die schriftliche Uebersetzung eindrangen und Quellen der manm'chfaltigcn Abweichungen sind, und daß ferner die spätere, sagensüchtkge Zeit mit der nüchternen alten Erklärung sich nicht wehr begnügen konnte, und eine neue ausschmückende entstand, welche in ihrer Unabhängigkeit vom Texte den individuellen Verschiedenheiten noch umsomehr Raum gestattete. Daher sehn wir für den Pentateuch, die Quelle der sabbathlichen, öffentlich zu erklärenden Lectionen, zwei vollständige Thargume vor uns, das alte einfache des Onkelos und das neuere jerusalemische Thargum in zwei verschiedenen Rezensionen, deren eine vollständige unter dem Namen -des Pseudojonathan, deren andre bloß in Bruchstücken vorhanden u unter dem Namen des jerus. T. bekannt ist; jenes selten*) der Agadah sich hinneigend, etwa zur Zeit des Philo verfaßt und bereits sowohl in den beiden Thalmuden **) als auch in den Midraschim namentlich angeführt, dieses sich vollkommen an vorhandene Agadah entlehnend, selten neue Agadah's vorbringend, denen keine Quelle nachzrcweisen ist***), in Schlußbemerkungett zur PentateuchauSgabe: -En Hackore, anführt S,!>. P S. 62 A. e ist st. Deut. 18, 21 zu lesen Nnm. 2«, 18. Deut. **) Zu S- .63 A. o Z. 1 ist hilizuzujüge»: Mved katon 2 a. Baba kainma 116 b. ***) S. 73 A. r» ist st. Gen- 6, 8 zu lesen 4, 8. Für 45, 14 ist Rasch! zu vergleichen, st. Num. 4l, 44 zu lesen 14, 44 (jedoch ähnlich im Thanchuma bei Raschi, vorzüglich nach der Lesart des Breithaupt'schen 2 Mspts), und die Worte: Eine moralische Tendenz rc. sind, wie uns der Hr. Verf. bemerkt, zu streichen, da LaS Ganze «US Sipbri stammt, UNS daher S- 72?I n hinzu; usügen- 8

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