Wissenschaftliche Zeitschrift für jüdische Theologie
- Journal
- Wissenschaftliche Zeitschrift für jüdische Theologie
- Volume
- 1837
- Issue
- Heft 1
- Article
- Chaldäische Sprache und Litteratur [Rezension]
- Date
- 1837-01-01
- Page
- Seite 106 (sequence 4)
- Language
- German
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108 R e c e n f i.y n e u. selbst Fehler nachgeschrieben hat, triumphirend eine Blöße in ihm aufzudecken und ihn zu schmähen. Nathan's, Elias Levita's und Bmtorf's Werke sind noch immer nicht entbehrlich gemacht worden, sowie auch ein jedes eigenthümliche Vorzüge hat. — Erst seitdem man sich ernstlicher mit dem Syrischen zu beschäftigen angefangen, hat man auch die Sprachformen des Chaloäischen zu würdigen begonnen, und die neuere wissenschaftliche Sprachforschung hat diesen Dialekt, wenn auch nicht sorgsam behandelt, doch nicht ganz bei Seite gelassen.. Unter den Juden hat Juda Jeitles sich nicht ohne Glück diesem Studium gewidmet, und seine Grammatik dMO), wenn auch nicht frei von Jrrthümern , sowie die Beiträge zur Kritik und Erklärung des L^nkelos^) zeigen, ihn als einen rüstigen Forscher auf diesem Gebiete. , Diese dürftige geschichtliche Skizze mag nur darauf Hinweisen, wie viel hier noch zu leisten ist, und eine um so erfreulichere Erscheinung sind daher die jetzt anzuzeigenden Werke. Die Schrift Nr. 1 widmet ihre Untersuchungen zunächst der Uebersetzung des Onkelos. In der Vorrede will zuerst der Vers. Nachweisen, daß dieses Thargum sich Ln der ersten Zeit blos mündlich fortgepflanzt habe, welcher Beweis uns jedoch nicht befriedigt hat, und wogegen sich auch Zunz (S.. 358» A. L) ausspricht; darauf zeigt er, wie das Ansehen dieser Ueber- (1813, Prag, b. Scholl.) Vglz. Bdie willkürliche Annahme für daS Part, paff., im Streite mit allen Ausgaben und dem S y r.; die unrichtige Erklärung des °°O in dem Gebete Berich Scheine durch das tharg. "O (1. M- 15, 4), wo gleichfalls Sohn bedeutet. In Bitthure Haitthim 1830, S. 37 ff. INI, S. 21 ff. 1832, S. 27 ff. -