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Wissenschaftliche Zeitschrift für jüdische Theologie · 1837-01-01 · Heft 1 · p. Seite 98

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Journal
Wissenschaftliche Zeitschrift für jüdische Theologie
Volume
1837
Issue
Heft 1
Article
[Rezension]
Date
1837-01-01
Page
Seite 98 (sequence 8)
Language
German
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98 Ree e n fronen. Bei einem andern nicht minder zahlreichen Theile dieser Predigten hingegen finden wir eine mehr gediegene Ausführung. So hat uns besonders die 7. Predigt, —- ,much gegen die Verstorbenen erfülle deine Pflicht" Text 2 M. 13, 19 — und die 8. —„würdige und heilsame Berufsthätigkeit"; Text 2M. 18, 13—21-7sehr angefprochen, und wir haben das Einzelne, das uns in diesen nicht gefallen— daß die Einleitung zu der erfteren nicht hieher paßt, und eigentlich als allgemeine Einleitung für alle Predigten sogleich bei der ersten ihre Stelle Hätte finden sollen, anstatt daß dort mit einem Midrasch begonnen wird; daß das Thema eine unnöthige Limitation: auch gegen seine Abgeschiedenen — durfte er sie zu den Guten und Frommen zählen— hat der Israelit heilige Pflichten zu erfüllen, enthält; daß ferner in der letzter» von Jethro's Heidenthum (S. 104) zu viel gesprochen und nicht bedacht wird, daß dieser Jethro — der Schwiegervater Moses' war —, wir haben diese Einzelnheiten gerne über die gutgedachte Anordnung und Durchführung des Ganzen vergessen. Die 8. Predigt hat folgende Exposition. Eine würdige und heilsame Berufsthätigkeit beweisen wir dann, wenn wir l. von, den Pflichten unseres Berufes ganz durchdrungen sind; wenn sie uns II. immerwährende Beschäftigung giebt; wenn wir III. das Leichte Andern überlassen, das Schwierige aber selbst unternehmen, IV. das Verdienst zu schätzen wissen, wo es sich findet, und wenn wir V. Göttliches zu fördern trachten. Da diese Eintheilung in der Auseinandersetzung des Textes ihren Grund hat, so wollen wir nicht weiter mit. dem Verfasser über die nicht gar zu strenge Logik darin hadern, und er möge uns blos die Bemerkung gestatten, daß zu einer heilsamen Berufsthätigkeit auch gehört, 1) die Thätigkeit nach dem Umfange

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