Wissenschaftliche Zeitschrift für jüdische Theologie
- Journal
- Wissenschaftliche Zeitschrift für jüdische Theologie
- Volume
- 1837
- Issue
- Heft 1
- Article
- [Rezension]
- Date
- 1837-01-01
- Page
- Seite 95 (sequence 5)
- Language
- German
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Salomon's Mose. 65 — Wie jedoch in dieser, fast durchgehends in gleichem ergrekfendemTone gehaltenen, Predigt der thalnmdischeSpruch: (S. 40) eine geeignete Stelle gefunden, haben wir uns nicht recht begreiflich machen können. Aehnlichcr Art ist auch die folgende 4. Predigt //die Weihe zum Volksführer.// Aus dem langen Texte — 2 M. 3, 7 — 15. 4, 1 u. 10 — 15 — wird besonders Das hervorgehoben, daß Mosesaus Bescheidenheit den Rustzum Volksführer ablehnt und daher das Thema: //die Bescheidenheit ist ganz dazu geeignet, auf alle unsere Verhältnisse heilsam einzuwirken." Der Text bleibt nun größtenteils brach liegen und Moses tritt in den Hintergrund. Außerdem ist, abgesehen von dem Zufälligen und nicht ganz Logischen in der Einteilung — der erste Theil: die Bescheidenheit macht uns bei der Uebernahme eines Amtes und Berufes behutsam und vorsichtig, geht sogleich zu einem bestimmten Verhältnisse über, und behandelt das Allgemeine des Themas erst in den folgenden Theilcn — auch der ganze erste Theil mehr ein Sprechen darüber, als eigentliche Entwickelung, das eheliche Leben — sonst auch ein Lieblingsgegenstand des Verf., auf den er, freilich nicht mit Unrecht, sehr oft zurückkommt — wird als besonderes Berufslebe n (D betrachtet, und bei ihm lange verweilt; auch an Harten im Ausdrucke und an geschraubter Sprache fehlt es nicht. Besser und gediegener sind der 2. u. 3. Theil. Besonders ist die Zufriedenheit des Bescheidenen, im Gegensätze zu dem Unfrieden des Unbescheidenen, mit Acht psychologischem Geiste aufgefaßt und das Bild der Bescheidenheit mit Meisterhand, einfach und edel, gezeichnet. Auch die Ermahnung am Schlüsse (56 ff.) schließt sich an das Vorige würdig an. — Als Muster der 2. Behandlungsart, wo nämlich der Text gut benutzt, hin-