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Wissenschaftliche Zeitschrift für jüdische Theologie · 1837-01-01 · Heft 1 · p. Seite 89

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Journal
Wissenschaftliche Zeitschrift für jüdische Theologie
Volume
1837
Issue
Heft 1
Article
Neunzehn Briefe über Judenthum ... von Ben Usiel [Rezension]
Date
1837-01-01
Page
Seite 89 (sequence 16)
Language
German
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Briefe über JudeNthM, von Ben Usiel. 89 MN P'LNI, gesetzt auch , es habe die Bedeutung, daß wir nach den muthmaßlichen Gründen uns nicht bei der Ausübung richten dürfen, schon alle Erhebung zum Geiste verbannt, indem ja blos das nackte Thun, wie es vorgeschriebe«, als einzig verdienstlich erscheint, aber niemals eine Gesinnung, was ja auch dem Verf. Hauptsache ist, daraus erwachsen kann und darf; daß ferner der Ausspruch: sM rMO mit einem Stoße sein ganzes Gebäude umstürzt, und dieses nicht blos in dem Sinne zu nehmen ist, daß keine höhere Absicht dabei, sondern selbst, daß nicht einmal die Absicht, das Gebot auszuüben, dabei vorzuwalten brauche, so daß dieser Spruch den niedrigsten Mechanismus sanctionirt? Kann da ungetrübt der Geist walten, wenn einer der größten Lehrer es sich als Verdienst anrechnet daß sein Rücken sich von selbst krümmt, wenn sein Mund an die Stelle Modim im Gebete kommt, oder wenn Andere ganz unbefangen den Ausspruch thun, sie hätten während des Gebetes dis vorüberfliegenden Vögel oder die Ziegel an dem Dache eines gegenüber befindlichen Hauses gezählt? Ist Das „In-, Auf- und Rückkehr"? Kann diese je in einem Gottesdienste, wie es meistens der unserige ist, erweckt werden? Wurde von Allen „Thnach u. Schaß aus dem einzigen Gesichtspunkte ihrer Beftimmung fürs Leben gelernt" (S. 72), wenn einer der bedeutendsten Lehrer sich mit dem völlig begnügte? Also wir bedürfen einer andern Reform, als diejenige ist, welche uns Naphtali anbietet. Auch wir begnügen uns keineswegs mit jener äußern Reform, die in dm Gotteshäusern vorgenommen wird, obgleich.wir die Bestrebungen für die „Pflanzschulen" des religiösen Lebens, Gottesdienst und Jugenduntcrricht, als die nochwendigen Erstlingsversuche freudig begrüßen. Auch wir

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