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Wissenschaftliche Zeitschrift für jüdische Theologie · 1837-01-01 · Heft 1 · p. Seite 85

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Journal
Wissenschaftliche Zeitschrift für jüdische Theologie
Volume
1837
Issue
Heft 1
Article
Neunzehn Briefe über Judenthum ... von Ben Usiel [Rezension]
Date
1837-01-01
Page
Seite 85 (sequence 12)
Language
German
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Briefe über Judenthum, von Ben Usiel. 85 angenommene» Spekseverbote, das Sch sachten und alles darin Einschlagende — hier nochmals das Verbot, Fleisch mitMilch zu essen—, sollen wirklich blos zur Ertüchtigung unseres Körpers, oder gar das Gebot, die Gefäße zu glühen und die Ecken des Haares stehn zu lassen, dazu dienen, um -- unfern thierischen Theil zu veredeln? — Wahrlich, hierzu gehört eben so viele begriffliche Sublimirung, als Verkennung aller natürlichen Veranlassungen von Ceremvnien und phantastisches Bildern zu der Uebertragung der fremdartigsten Anschauungen in die unter die Kategorie „Edoth" zusammengestellten einzelnen Anordnungen nöthig ist. Wie einfach hiebt uns die Schrift die Ursache für das ungesäuerte Brod am Paffah und das Nichteffen der Spannader, und was sucht unser Vers. darin? Wie ist nur irgend möglich, die einfache Bedeutung der Laubhütten, als bei der Herbstfreude aufgeschlagenen Zelte, und der dabei zu nehmenden mannichfaltigm Herbstpflanzen, als eines Opferstraußes für die Erndte, zu verkennen und diesen Gebrauch zu der allgemeinen Belehrung zu erheben, den Besitz nicht zu vergöttern und nicht zu verachten, sondern weise zu benutzen? Und dieses Alles noch nach Vollkommen durchgeführter thalmudischer Interpretation*), so daß — ohne daß wir hier der Thürpfosten, als eines allerdings sehr einfachen Symboles, weiter gedenken wollen — die Thrphillin uns auffordern sollen, alle Geistes-, Herzens- und Körperkräfte zum Dienste des Alleinen zu rüsten. Durch das Anlegen der Thephillin läßt sich jedoch Solches, ohne daß die angestrengteste Aufmerksamkeit schon früher diese Gedanken in uns wach gehalten hätte — wo es dann aber dieser Ermunterung nicht bedarf— , nicht im Geringsten erwarten. Oder gar ") Lergl. noch besonders Söl A.

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