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Wissenschaftliche Zeitschrift für jüdische Theologie · 1837-01-01 · Heft 1 · p. Seite 82

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Journal
Wissenschaftliche Zeitschrift für jüdische Theologie
Volume
1837
Issue
Heft 1
Article
Neunzehn Briefe über Judenthum ... von Ben Usiel [Rezension]
Date
1837-01-01
Page
Seite 82 (sequence 9)
Language
German
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82 R e c e n s i o » e n. Kindes ist ihm zum Lebensgeschäfte geworden. Wollen wir auch, wenn wir den religiösen Gehalt der Bibel kennen lernen wollen, dieselbe nicht für philologische und antiquarische Untersuchungen lesen (S. 7), so sollen wir cs auch wahrlich nicht ohne dieselben. — Wir sehen hier schon deutlicher den Einfluß eines Führers, der gleichfalls, ehe er zur Erkenntniß der Bibel geht, sehn will, „aus welchem Felsen ihre Worthülle gehauen" und sich dann in ausschweifende Etymologien ergeht*); nur daß uns dort überall monstruose Göttergestalten Indiens hohläugig anstarren, während unschier die Agadisten und Darschaniin, auf etwas eigenthümliche Weise angethan, auS ihren Gräbern hervor entgegentreten. Mit solchem Auge betrachtet, wird es dann natürlich auch leicht, aus einfachen Geschichtserzählungen alles Beliebige hcrauszudeuten und in simpeln Namen die wichtigsten Andeutungen M finden **). Da bleibt dann auch die Deutung der Agadah nicht zurück; daß Gott mit Lein Buchstaben He die Erde geschaffen habe, heißt dann: mit der Liebe (S. 16), und der schlichte, freilich sonderbare, aber dem Geiste des Thalmuds nicht fremde, Ausspruch, daß deßhalb der Tempel gefallen, weil die Gelehrten bei ihrem Gesetzesstudium nicht zuerst einen'Segen gesprochen, wird zu dem mit „tiefem Blicke" erkannten Umstande, daß sie „das Gesetz nicht mit .Entschluß der Erfüllung u. s.w. getrieben" (S. 87, vgl. noch S. 15 u. 18) , und in wird nicht eine zukünftige Welt — sowie überhaupt der Vers, die Unsterblichkeit der Seele nie erwähnt—, sondern „geschichtliches Ziel aller Menschheitsentwickelung" *) Der bibel'sche Orient!. S-15, vgl. Las ganze Heft. ") Vgl. über UN, u- M S. 27 f. mit bibl. Orient

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