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Wissenschaftliche Zeitschrift für jüdische Theologie · 1837-01-01 · Heft 1 · p. Seite 79

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Journal
Wissenschaftliche Zeitschrift für jüdische Theologie
Volume
1837
Issue
Heft 1
Article
Neunzehn Briefe über Judenthum ... von Ben Usiel [Rezension]
Date
1837-01-01
Page
Seite 79 (sequence 6)
Language
German
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Briefe über Judenthum, von Ben Ustel. 79 vie Bibel nicht auch, in schlichtem Sinne erfaßt/zu nüchtern und zu dürftig gewesen wäre, wollen wir jetzt dahm gestellt sein lassen.) Während nun in einer jeden Sprache anerkannt wird, daß allerdings die erste und Grundbedeutung eine sinnliche ist, und, von dieser mit poetischer Anschauung aufsteigcnd, der Sprachgeist des Volkes sich zu abstracteren Bedeutungen desselben Wortsiammes, zuweilen auch mit kühnen, genialen Wendungen, erhebt, ohne daß aber der Sprechende und Schreibende je mehr als eine Bedeutung im Sinne habe oder gar an die Urabstammung bei den Absenkern und Zweigen denke — was fave, schillernde Witzelei wäre—: soll gerade blos das Hebräische in dieser, aller Menscheneigenthümlichkeit widerstrebenden, Eigenschaft seine höhere Bedeutung gewinnen, und der Schrifterklärer darf nicht einfach nach Zusammenhang und klarer Bedeutung der einzelnen Wörter fragen, sondern er soll den einzelnen Buchstaben, als den Bestanotheilcn eines Wortes, statt sie als abgerissene Fasern eines Organismus zu betrachten, als lebendlgen Organismen selbstständigen Gehalt betlegen, und muß "mit wachem Ohr und Auge", überall umherspähend, eine jede auf solche Weise oder durch schwankende Etymologie erkünstelte Bedeutung immer mit in eine jede Stelle hineinnehmen, daß sich ihm ihr Sinn erschließe. Er soll nicht einfach als "Erde", sondern, etwa an denkend, stets als "Erdentwickelung" fassen müssen HS. 10.14. 32. 34. 65), bei UOV an AU, und denken; UAM (2. Mi 31, 17) soll ihn an das unsichtbare, seelengleiche, Verhüllen erinnern (S. 13), wo er dann freilich andere Stellen (2. M. 23,12) vergessen muß; "MH soll ihm ein gottgesandtcr Bote sein, etwa aus 7NNU, Ziel, entstammt (S. 14), UiM der gesunkene Mensch, 22.), weil wohl UM schwach sein heißt,

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